Bewertung:

Die Autobiografie von Willie Horton, einer Legende der Detroit Tigers, bietet einen tiefen und persönlichen Einblick in sein Leben auf und neben dem Baseballfeld. Die Leser loben das Buch für seine unverblümte Ehrlichkeit und die aufschlussreichen Anekdoten über Ethnie, Familie und seine Karriere, während es gleichzeitig als nostalgische Erinnerung an die Baseballgeschichte dient. Einige finden jedoch, dass es dem letzten Teil des Buches, der sich mit seiner Karriere nach dem Baseball befasst, an Tiefe mangelt und dass er von mehr persönlichen Geschichten profitieren könnte.
Vorteile:⬤ Bietet einen tiefen Einblick in Willie Hortons Leben und Charakter.
⬤ Unverblümte Ehrlichkeit über seine Erfahrungen, einschließlich Rassenfragen und Teamloyalität.
⬤ Tolle persönliche Anekdoten und Einblicke in seine Karriere und die damalige Zeit.
⬤ Nostalgischer Wert für Baseball-Fans, insbesondere für die aus Detroit.
⬤ Inspirierende Geschichten über Durchhaltevermögen und soziales Engagement.
⬤ Die Abschnitte über die Zeit nach der Karriere wirken unvollständig und sind nicht sehr detailliert.
⬤ Der starke Fokus auf Baseball-Spezifika mag Nicht-Fans nicht ansprechen.
⬤ Einige Leser bemerkten Wiederholungen aus früheren Autobiographien.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Willie Horton: 23: Detroit's Own Willie the Wonder, the Tigers' First Black Great
Eine fesselnde Autobiografie von einem der Lieblingssöhne Detroits.
Mit 15 erhielt Willie Horton sein erstes Vertragsangebot als professioneller Baseballspieler. Mit 20 schlug er seinen ersten Homerun in der Major League. Mit 24 stand Horton in voller Uniform auf der Motorhaube seines Autos, inmitten brennender Häuser und umgestürzter Fahrzeuge, und plädierte für ein Ende der Gewalt während der Detroiter Unruhen von 1967.
In dieser neuen Autobiografie erzählt Horton die faszinierende Geschichte seines Lebens und seiner Karriere, vom Aufwachsen in den Jeffries Projects in Detroit als jüngstes von 21 Kindern bis zum Gewinn der World Series mit seinen Tigers im Jahr 1968. Horton spricht auch offen über die Widerstände, mit denen er als schwarzer Spieler konfrontiert war, über seine schönen Erinnerungen an Al Kaline, über die Freude, die er empfand, als er als Manager zu den Tigers zurückkehrte, und über die vielen Möglichkeiten, wie er immer noch versucht, Detroit und seiner Gemeinde etwas zurückzugeben.
Diese abwechselnd herzzerreißende und lustige Chronik ist ein wesentlicher Beitrag zur geschriebenen Geschichte des Baseballs.