Bewertung:

In den Rezensionen wird Anna Jamesons detaillierter und persönlicher Bericht über das Leben in Oberkanada im frühen 19. Jahrhundert hervorgehoben, wobei der Schwerpunkt auf ihren Reiseerfahrungen liegt. Während das Buch für seine historischen Einblicke und anschaulichen Beschreibungen gelobt wird, kritisieren einige, dass es zu langatmig sei.
Vorteile:Detaillierte persönliche Perspektive auf das Leben in Oberkanada, faszinierende Reiseberichte, hervorragender Zustand des Buches, anschauliche historische Beschreibungen, Bezug zur zeitgenössischen Politik.
Nachteile:Wortreicher Schreibstil, manchmal übertrieben detailliert.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Winter Studies and Summer Rambles in Canada
Im Jahr 1836 segelte Anna Jameson von London, England, zu ihrem Mann nach Oberkanada, wo er als Generalstaatsanwalt tätig war. Die junge Frau Jameson schüttelte den Schlamm von Muddy York mit leichter Verachtung ab und machte sich schnell auf, um die Neue Welt für sich zu entdecken.
Das bekannteste aller kanadischen Reisebücher des 19. Jahrhunderts, Winter Studies and Summer Rambles in Canada (Winterstudien und Sommerwanderungen in Kanada), ist Jamesons wunderbar unterhaltsamer Bericht über ihre Abenteuer, der von scherzhaften Beobachtungen über die Anmaßungen der High Society in den Kolonien bis hin zu einer „wilden Expedition“ reicht, die sie mit dem Kanu ins Indianerland unternahm.
Jamesons scharfer Blick, ihr unerschrockener Geist, ihr respektloser Sinn für Humor und ihre entschiedene feministische Sichtweise machen dieses Tagebuch zu einem unschätzbaren Dokument des Lebens im Kanada vor der Konföderation.