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We Need Snowflakes: In Defence of the Sensitive, the Angry and the Offended
Ist die Jugend von heute überempfindlich, verweichlicht und intellektuell armselig?
Bedroht die Geißel der politischen Korrektheit das Gefüge unserer Nationen?
Ja, und ja! schreien die aufgebrachten Politiker, Kolumnisten, Komiker, verärgerten Väter und Babyboomer.
Diese hypersensiblen Feiglinge, die als „Generation der Schneeflocken“ bezeichnet werden, regen sich über so dumme Dinge wie mit Fäkalien beschmierte Toiletten in Form von Hakenkreuzen, den Klimawandel und Statuen von Kolonialherren auf, die in ihrem natürlichen Lebensraum, nämlich an Universitäten und auf Stadtplätzen, aufbewahrt werden. Sie stellen hartnäckige Anfragen, z. B. ob es eine vegane Option gibt oder ob man (bitte) ihre korrekten Pronomen verwenden könnte.
Als Reaktion auf diese Empörung hat die Schriftstellerin und Popkultur-Moderatorin der Washington Post, Hannah Jewell, beschlossen, ein Buch zu schreiben, in dem sie erklärt, warum es vielleicht gar nicht so schlecht ist, eine Schneeflocke zu sein. Es könnte die Welt sogar zu einem besseren Ort machen.
Subversiv, provokativ und sehr witzig erklärt Hannah, dass es schockierenderweise nicht neu ist, die Generation nach der eigenen zu verachten, und warum es für Studenten (und auch für den Rest von uns) gut ist, damit aufzuhören. Sie zeigt, wie man Kindern Resilienz beibringen kann, ohne einen Krieg miterleben oder Tintenfisch essen zu müssen, und gibt einen praktischen Leitfaden, wie Sie - ja, Sie! - eine Schneeflocke werden und dazu beitragen können, die Welt zu einem freundlicheren, einfühlsameren Ort zu machen.