Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte und faszinierende Darstellung der Geschichte einer Familie vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs und der Auswirkungen der Sklaverei und der Jim-Crow-Gesetze. Es bietet wertvolle Einblicke in die Kämpfe, denen Afroamerikaner und Menschen gemischter Ethnie während einer bedeutenden Periode der US-Geschichte ausgesetzt waren.
Vorteile:Fesselnde Erzählung, informativ und unterhaltsam, gründliche Recherche, wertvolle historische Einblicke und persönliche Verbindungen zur Familiengeschichte.
Nachteile:Enthält Ungenauigkeiten in den Familieninformationen und ist im Familienstammbaum nicht umfassend genug.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
We Are Who We Say We Are: A Black Family's Search for Home Across the Atlantic World
Diese farbige kreolische Geschichte bietet ein einzigartiges historisches Objektiv, durch das man die Themen Migration, Einwanderung, Weitergabe, Identität und Farbe verstehen kann - Kräfte, die die amerikanische Gesellschaft bis heute prägen. We Are Who We Say We Are bietet eine detaillierte, nuancierte Darstellung der sich wandelnden Formen der rassischen Identifizierung innerhalb eines erweiterten familiären Netzwerks und unter dem Zwang von Gesetzen und sozialer Realität.
Die Autorin Mary Frances Berry, eine bekannte Expertin auf diesem Gebiet, konzentriert sich auf die Komplexität und Formbarkeit von rassischen Bedeutungen in den USA über Generationen hinweg. Farbige Kreolen wanderten, ähnlich wie andere Einwanderer und Flüchtlinge, in der atlantischen Welt hin und her. Die Hautfarbe war Ursache und Folge von Migration und Identität und spaltete die Gemeinschaft in dunkel und hell.
Farbe konnte auch Familien spalten. Louis Antoine Snaer, ein freier Farbiger und Offizier in der Unionsarmee, der die Grenze zwischen den Farben immer wieder überschritt, hatte mehrere Brüder und Schwestern.
Einige entschieden sich dafür, die Grenze zu überschreiten, andere blieben "farbig", obwohl auch sie die Grenze hätten überschreiten können. Diese reichhaltige globale Geschichte, die in Europa beginnt - mit Episoden in Haiti, Kuba, Louisiana und Kalifornien - unterstreicht die Vielfalt der Erfahrungen in der Atlantischen Welt.