Bewertung:

Das Buch „We Are All Suspects Now“ von Tram Nguyen befasst sich mit den Erfahrungen von Einwanderern in den Vereinigten Staaten nach dem 11. September 2001 und schildert die Vorurteile, die Diskriminierung und die staatlichen Maßnahmen, die sich erheblich auf ihr Leben ausgewirkt haben. Es werden persönliche Geschichten von Menschen geschildert, die von den verschärften nationalen Sicherheitsmaßnahmen und den Verstößen gegen die Bürgerrechte nach den Anschlägen vom 11. September betroffen sind.
Vorteile:Das Buch wird für seinen offenen und informativen Ansatz gelobt, da es echte Geschichten von Einwanderern erzählt, die mit Vorurteilen und ungerechter Behandlung konfrontiert waren. Es hebt das gesellschaftspolitische Klima, das verschiedene Gemeinschaften an den Rand gedrängt hat, wirkungsvoll hervor, bietet eine einfache, aber fesselnde Lektüre für Erwachsene und Schüler und schärft das Bewusstsein für die Menschenrechtsverletzungen seit dem 1. September.
Nachteile:Einige Rezensenten sind der Meinung, dass das Buch beunruhigend sein könnte, da es die harte Realität von Einwanderern aufzeigt, was auf ein großes emotionales Gewicht hindeutet. Einige Leser könnten die Themen Vorurteile und staatliche Überregulierung als herausfordernd oder beunruhigend empfinden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
We Are All Suspects Now: Untold Stories from Immigrant Communities After 9/11
In einer ironischen Umkehrung des amerikanischen Traums verließen nach dem 11.
September 2001 sage und schreibe 20.000 Mitglieder der Einwanderergemeinde Midwood, Brooklyn (bekannt als Little Pakistan), freiwillig die Vereinigten Staaten. Tram Nguyen zeigt die menschlichen Kosten des Krieges gegen den Terror auf und untersucht die Auswirkungen der Politik nach dem 11.
September auf Menschen, die aufgrund ihres Einwanderungsstatus, ihrer Nationalität und ihrer Religion zur Zielscheibe werden. Nguyens eindrucksvolle Reportagen - über Familien, Inhaftierte, lokale Führungspersönlichkeiten, Anwälte der Gemeinschaft und andere, die an der Front leben - erzählen die Geschichten von Menschen, die aus erster Hand die ungerechte Inhaftierung oder Abschiebung von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn miterlebt haben. Wir treffen Mohammad Butt, der in der Haft in New Jersey starb, und die Saleems, die aus Queens nach Kanada flohen.
Wir folgen sogar einem selbsternannten „Bürgerpolizisten“, der Einwanderer an der Grenze zwischen den USA und Mexiko überwacht und festhält. We Are All Suspects Now führt uns in den Worten von Mike Davis „in eine dunkle Welt, in der sich der amerikanische Traum schnell in einen Albtraum verwandelt, und schlägt proaktive Maßnahmen vor, um unser wachsendes Klima der Fremdenfeindlichkeit, Einschüchterung und Diskriminierung zu stoppen“.