Bewertung:

Das Buch ist eine zu Herzen gehende historische Fiktion, die in den Nachwehen des Zweiten Weltkriegs spielt und deutsche Kinder begleitet, die die Gefahren des Krieges meistern und an ihren Erfahrungen mit Verlust und Überleben wachsen. Sie bietet eine einzigartige Perspektive auf den Krieg und behandelt Themen wie Tapferkeit, Familie und die harte Realität, mit der die Figuren konfrontiert sind.
Vorteile:Wunderschön geschrieben, mit einer starken emotionalen Wirkung, gut entwickelten Charakteren und einer einzigartigen Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte ist für alle Altersgruppen fesselnd und enthält pädagogische Elemente, die sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen könnten. Viele Leser finden sie bezaubernd und empfehlen sie wegen ihrer Tiefe und ihres Realismus.
Nachteile:Einige Leser waren vom Ende enttäuscht, da sie der Meinung waren, dass bestimmte Punkte der Handlung von der Gesamthandlung ablenkten. Es werden Charaktereigenschaften erwähnt, die einige als unsympathisch empfanden, und einige waren der Meinung, dass die Erzählung bestimmte Charakterbögen besser hätte auflösen können.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
We Are Wolves
Dieser „eindringlich atmosphärische“ (Kirkus Reviews, Sternchenrezension), herzzerreißende Roman für die Mittelstufe folgt drei Wolfskindern, deutschen Kindern, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs auf sich allein gestellt sind, während sie um ihr Überleben in der Wildnis und um den Zusammenhalt kämpfen.
Manchmal ist es gut, wild zu sein. Manchmal muss man das auch sein.
Als die russische Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs in Ostpreußen einmarschiert, muss die Familie Wolf fliehen. Von den Russen oder Amerikanern erwischt zu werden, wäre ihr Ende. Liesl, Otto und der Vater der kleinen Mia sind bereits gefangen genommen worden und werden nach wenigen Tagen auf der Flucht in einem Schneesturm von ihrer Mutter getrennt.
Liesl hatte Mama versprochen, dass sie ihre Geschwister beschützen würde, egal was passiert. Wenn es sein muss, werden sie in den Wäldern nach Nahrung suchen. Sie ahnen nicht, dass es Hunderte von anderen elternlosen Kindern gibt, die genau dasselbe tun. Und sie lernen viel zu schnell, dass man manchmal schlimme Dinge tun muss, um zu überleben.
Gefährliche Dinge. Wilde Dinge. Manchmal muss man ein Wolf werden.