Bewertung:

Das Buch „We of the Forsaken World“ (Wir der verlassenen Welt) von Kiran Bhat ist eine Sammlung miteinander verbundener Geschichten, in denen verschiedene Stimmen aus unterschiedlichen Hintergründen und Regionen zu Wort kommen. Es verbindet lyrische Prosa mit Themen wie Überleben, soziale Fragen und globales Bewusstsein und schafft so einen reichhaltigen erzählerischen Wandteppich. Während einige Leser den Ehrgeiz und die Tiefe des Romans bewundern, bemängeln andere die Entwicklung der Charaktere und die Klarheit der Darstellung.
Vorteile:Der Roman zeichnet sich durch eindringliche und gut umgesetzte Stimmen, eine fesselnde Sprache und eindringliche Themen aus, die soziale Fragen, Ungleichheit und ein globales Bewusstsein ansprechen. Die Leser schätzen den lyrischen Stil und erkennen die einzigartige Vision des Autors, die durch seine ausgedehnten Reisen und Erfahrungen geprägt ist. Das Buch bietet einen poetischen Fluss, der die verschiedenen Charaktere und Gemeinschaften miteinander verbindet.
Nachteile:Zu den Kritikpunkten gehört das Fehlen einer ausgeprägten Individualität der Charaktere, die als generisch beschrieben werden und ineinander übergehen. Die Erzählstruktur kann verwirrend sein, und einige Leser halten die Hinweise des Autors in der Einleitung für unnötig, da sie die organische Entfaltung der Geschichten beeinträchtigen. Es wird auch bemängelt, dass es der Prosa manchmal an Tiefe mangelt, obwohl die ambitionierte Erzählweise anerkannt wird.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
we of the forsaken world...
In einem fernen Winkel der Erde reist ein Mann an den Geburtsort seiner Mutter, eine Touristenstadt, die durch ein Industrieunglück zerstört wurde. In einem namenlosen, abgelegenen Stamm wird der zweite Sohn des Häuptlings geboren, was zu einem Gerangel um die Nachfolge führt, da der Dschungel von Holzfällern zerstört wird.
In einer der wuchernden Metropolen der Welt macht sich eine obdachlose, einarmige Frau auf, um sich an den Männern zu rächen, die sie verschleppt haben. Und in einem kleinen Dorf mit Hütten, die nur durch eine Straße aus Lehm und Beton verbunden sind, muss eine Milchmagd mit ansehen, wie die Mädchen, die sie Freundinnen nennen, ihren Ruf zerstören. In We of the forsaken world...
erzählt Kiran Bhat die Geschichten von vier Welten, die auseinanderfallen, anhand der Struktur von vier Sprachketten, die aus den Berichten von vier Menschen bestehen, die den Niedergang dieser Welten in vier Akten miterleben. Wie moderne Kommunikationsnetze verbinden sich diese sechzehn Geschichten entlang subtiler Linien und lösen sich in den Momenten auf, in denen eine andere Geschichte stattfinden soll.
Sie fließen zusammen und lösen sich wieder auf. Jede Geschichte ist eine eigene Parabel, die in die Gedankenwelt eines bestimmten Menschen führt.
Es sind die Geschichten von nicht nur sechzehn Fremden, sondern von vielen verschiedenen Leben, die auf diesem Planeten leben, in jeder Sekunde, überall.