Bewertung:

Das Buch bietet Einblicke in wirtschaftliche Grundsätze und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, verfasst von einem angesehenen Wirtschaftswissenschaftler. Es stellt traditionelle Ansichten in Frage und bietet eine nuancierte Perspektive, obwohl es für einen Mangel an Ausgewogenheit bei den politischen Ansichten und für etwas repetitiv kritisiert wurde.
Vorteile:⬤ Informativ und zugänglich
⬤ stellt traditionelle Wirtschaftsprinzipien in Frage
⬤ bietet einzigartige Perspektiven aus der Sicht eines Einwanderers
⬤ klar und ansprechend geschrieben
⬤ unterhaltsam mit Humor
⬤ gut strukturiert für Leser, die mit Wirtschaft nicht vertraut sind.
⬤ Wird als linkslastig empfunden
⬤ einige fanden es langweilig oder öde
⬤ Kritik, dass es sich wiederholt und nicht tiefgründig analytisch ist
⬤ einige Leser erwarteten mehr von der Schrift als das, was geliefert wurde
⬤ wird nicht streng als Wirtschaftsbuch, sondern eher als politisches Statement betrachtet.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Economics in America: An Immigrant Economist Explores the Land of Inequality
Der Wirtschaftsnobelpreisträger und Co-Autor des New-York-Times-Bestsellers Deaths of Despair and the Future of Capitalism (Der Tod der Verzweiflung und die Zukunft des Kapitalismus) stellt offene Überlegungen zum Handwerk des Ökonomen an.
Als der Wirtschaftswissenschaftler Angus Deaton in den frühen 1980er Jahren aus Großbritannien in die Vereinigten Staaten einwanderte, war er von den Stärken Amerikas beeindruckt und schockiert von den außergewöhnlichen Unterschieden zwischen den Menschen, die er erlebte. Economics in America erklärt in klaren Worten, wie die Wirtschaftswissenschaften die drängendsten Probleme unserer Zeit angehen - von Armut, Rente und Mindestlohn bis hin zu den Verwüstungen des katastrophalen Gesundheitssystems der Nation - und erzählt Deatons Erfahrungen als eingebürgerter US-Bürger und akademischer Wirtschaftswissenschaftler.
Deaton ist witzig und nimmt kein Blatt vor den Mund. In diesem prägnanten, freimütigen und witzigen Buch beschreibt er den Alltag der arbeitenden Ökonomen, berichtet von den Triumphen ebenso wie von den Katastrophen, und erzählt die Insider-Geschichte des Wirtschaftsnobelpreises und der Reise, die ihn nach Stockholm führte, um ihn entgegenzunehmen. Er erörtert die anhaltenden Spannungen zwischen Wirtschaft und Politik - und die Frage, inwieweit die Ökonomie überhaupt einen Inhalt hat, der über die politischen Vorurteile der Ökonomen hinausgeht - und denkt darüber nach, ob die Ökonomen zumindest eine gewisse Verantwortung für die wachsende Verzweiflung und den zunehmenden Populismus in Amerika tragen.
Deaton verbindet seltene persönliche Einblicke mit erhellenden Perspektiven auf die sozialen Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, und bietet eine entwaffnend offene Kritik an seinem eigenen Beruf, während er gleichzeitig die politischen Errungenschaften und Misserfolge seiner Wahlheimat beleuchtet.