Bewertung:

Das Buch wird hauptsächlich als Lehrbuch verwendet und hat von den Lesern gemischte Kritiken erhalten. Während viele es interessant und informativ fanden, waren andere der Meinung, es sei herablassend und für fortgeschrittene Studien zu vereinfachend. Das Alter des Buches gab Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Relevanz, aber die meisten waren sich einig, dass die Kernargumente nach wie vor gültig sind.
Vorteile:Interessanter und informativer Inhalt, relevante Kernargumente trotz des Alters von fast zehn Jahren, gut getimte Präsentation und guter Zustand für den Einsatz im Unterricht, anspruchsvolle Bedingungen und nützlich für akademische Umgebungen.
Nachteile:Einige Leser empfanden es als vereinfachend und herablassend, insbesondere für fortgeschrittene Studiengänge, und das Alter des Inhalts ließ es für einige als veraltet erscheinen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Science and Ethics: Can Science Help Us Make Wise Moral Judgments?
In einer Welt, die mit widersprüchlichen moralischen Überzeugungen und Werten konfrontiert ist, wird oft die Frage gestellt: „Kann uns die Wissenschaft bei der Lösung unserer moralischen Probleme helfen? „Viele Menschen glauben heute, dass moralische Grundsätze von der Religion abgeleitet sind. Ihre Kritiker weisen darauf hin, dass die großen Religionen sich oft vehement darüber streiten, was gut, schlecht, richtig und falsch ist.
Auf der anderen Seite einer großen Kluft stehen viele, die sagen, dass es überhaupt keine ethischen Normen gibt und dass Moral lediglich eine Frage des persönlichen Geschmacks oder der kulturellen Relativität ist. In diesem Band wird eine einzigartige Sammlung von Autoren vorgestellt, die im Allgemeinen die Ansicht vertreten, dass die Wissenschaft uns helfen kann, kluge Entscheidungen zu treffen, und dass ein Zuwachs an wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu beitragen kann, unsere ethischen Werte zu ändern und neue ethische Grundsätze ins gesellschaftliche Bewusstsein zu bringen. Zu den dreißig Autoren dieses Bandes gehören angesehene Wissenschaftler und Philosophen, darunter Arthur Caplan, Vern Bullough, Mario Bunge, Tom Flynn, Susan Haack, Richard Hull, Scott Lilienfeld, Ronald Lindsay, Thomas Szasz, Richard Taylor und andere.
Zu den breit gefächerten Themen, die erörtert werden, gehören Bio-Gentechnik, Stammzellenforschung, Organtransplantationen, Human Enhancement, Abtreibung, Euthanasie, Psychiatrie und Psychotherapie. Der Herausgeber Paul Kurtz vertritt die Auffassung, dass es eine modifizierte Form der naturalistischen Ethik gibt, die sowohl für die Wissenschaft als auch für die Ethik unmittelbar relevant ist und Leitlinien für unsere moralischen Entscheidungen liefert.