
Scientific Meditations - Creationism Rightly Understood
Warum wird ein atheistischer Ingenieur zu einem gläubigen Priester - und wie versteht er nach seiner Konversion das physikalische Universum? Das vorliegende Buch ist ein Versuch, diese Frage im Detail zu beantworten, um den damit verbundenen schwierigen Fragen nicht auszuweichen. Die Gedanken des Priesters werden nicht in einer geradlinigen Monographie ausgedrückt, sondern in einer Reihe von separaten, aber eng miteinander verbundenen Meditationen und Gedanken.
Die Sprache ist klar und geht direkt auf wissenschaftliche Fragen ein, erklärt sie aber in einem religiösen Sinn. Die Gedanken sind in fünf Bereiche gegliedert, darunter das heikle Thema der Evolution, das die Zeitspanne der evolutionären Entwicklung von 4 ½ Milliarden Jahren akzeptiert, aber zwischen der Evolutionstheorie und der materialistischen Philosophie unterscheidet, die ihr oft, aber fälschlicherweise, zugeordnet wird. Anschließend werden allgemeine Fragen zum vermeintlichen Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion behandelt, einschließlich der Frage, wie ein Wissenschaftler die Bibel lesen könnte.
Es werden fünf Modelle für die Beziehung zwischen Wissenschaft und Religion vorgestellt. Der Kreationismus ist ein sehr umstrittenes Thema. Einige Fundamentalisten gehen so weit zu behaupten, dass die Bibel besagt, dass das Universum weniger als 10.000 Jahre alt ist.
Diese Behauptung wird angesichts der überwältigenden wissenschaftlichen Beweise für das Gegenteil widerlegt. Es wird eine Kompromisslösung vorgestellt, die den biblischen Bericht, dass Gott das Universum erschaffen hat, akzeptiert, aber auch die wissenschaftliche Zeitlinie der kosmischen und biologischen Evolution. Aber wie soll ein Christ in einer Zeit und in einem gesellschaftlichen Umfeld leben, das sich so sehr dem wissenschaftlichen Verständnis verschrieben hat? Diese Frage wird im vierten Abschnitt erörtert, der auch Überlegungen zur Arbeit in großen Unternehmen enthält, in denen der Verlust des Arbeitsplatzes eine ständige Gefahr, aber kein ungewöhnliches Ereignis im Arbeitsleben darstellt.
Im fünften und letzten Abschnitt werden in Dialogform Antworten auf wissenschaftliche und fundamentalistische Einwände gegeben, um zu versuchen, ein Plädoyer für den „richtig verstandenen Kreationismus“ zu halten. “