Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 3 Stimmen.
Where No Black Woman Has Gone Before: Subversive Portrayals in Speculative Film and TV
Als Lieutenant Uhura in Star Trek ihren Platz auf der Brücke des Raumschiffs Enterprise einnahm, begab sich die Schauspielerin Nichelle Nichols an einen Ort, an dem zuvor noch keine afroamerikanische Frau gewesen war. Es vergingen jedoch mehrere Jahrzehnte, bevor viele andere schwarze Frauen bedeutende Rollen in spekulativen Filmen (d.
h. Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilmen) und im Fernsehen zu spielen begannen - ein beunruhigendes Versäumnis, wenn man bedenkt, dass diese Genres bedeutende Möglichkeiten bieten, soziale Konstrukte wie Ethnie, Geschlecht und Klasse neu zu erfinden. Where No Black Woman Has Gone Before stellt die Geschichte des Kinos in Frage, in der schwarze Frauen auf der Leinwand stereotypisiert oder ausgelöscht wurden, und zeigt Beispiele aus dem 21.
Jahrhundert, in denen sie als zentrale Figuren der Handlung und des Handelns dargestellt werden. Diana Adesola Mafe, die sich sowohl an Fans als auch an Wissenschaftler wendet, untersucht Darstellungen schwarzer Frauen und Mädchen in amerikanischen und britischen spekulativen Filmen und Fernsehserien, darunter 28 Days Later, AVP: Alien vs.
Predator, Children of Men, Beasts of the Southern Wild, Firefly und Doctor Who: Staffel 3. Mafe stützt sich dabei auf kritische Ethnie-, postkoloniale und Gender-Theorien, um jeden Film und jede Serie zu untersuchen, wobei er die schwarzen Frauenfiguren in den Mittelpunkt der Analyse stellt und ihre Handlungsfähigkeit aufzeigt.
Where No Black Woman Has Gone Before ist die erste umfassende Studie über schwarze Frauenfiguren in spekulativen Filmen und Fernsehserien und zeigt, warum Heldinnen wie Lex in AVP und Zo in Firefly eine ganze Generation von Fans inspirieren, so wie es Uhura tat.