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Where Dreams Come Alive: The Alchemy of the African Healer
Where Dreams Come Alive dokumentiert die Initiationsmuster, die in die Reise einer Zulu-Frau eingebettet sind, die sich heldenhaft mit ihrer Berufung zur Heilerin auseinandersetzt. Die reiche symbolische Welt der afrikanischen Heilerin kann als Bild einer schöpferischen Individuation betrachtet werden, die die Autonomie tiefgreifender psychischer Prozesse demonstriert. Die archetypischen Phänomene in der Kosmologie der afrikanischen Heilerin werden durch die Stufen des alchemistischen Werks und der Psychologie von C. G. Jung verstärkt. Diese Phänomene treten auf, wenn ein ernsthafter Versuch unternommen wird, sich mit der autonomen Psyche auseinanderzusetzen. Dies wiederum legt eine bewusste Rückkehr zu den Instinkten, zu einer inneren Numinosität, zum Phänomen von Psyche und Materie und zum Geist in der Natur nahe.
Ein Schwerpunkt dieser Arbeit ist der Gedanke, dass es eine bemerkenswerte Parallele zwischen den Wertigkeiten gibt, die den Träumen in der afrikanischen Heilkunde und in der Psychologie von C. G. Jung gegeben werden. Ähnlich wie der Analytiker nähert sich der Heiler dem Traum mit Respekt für die Numinosität der Traumbilder und -botschaften. Die Aufmerksamkeit für das Traummaterial wird als wesentlich für die Heilung verstanden.
Die direkte und persönliche Zusammenarbeit der Autorin mit verschiedenen indigenen Heilungsgemeinschaften im südlichen und südlichen Afrika, in Namibia und Botswana, bildet einen reichen Hintergrund und eine Grundlage für ihre Arbeit. Das Zusammentreffen zweier Kulturen im therapeutischen Temenos und den zeremoniellen Ritualen der afrikanischen Heilungseinweihung bildet das Gefäß für die Transformation, die für das Entstehen von etwas Neuem und noch weitgehend Unartikuliertem notwendig ist.