Bewertung:

Das Buch „Whither Black Press“ von Clint C. Wilson II bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Geschichte und die Herausforderungen der Black Press, wobei der Schwerpunkt auf ihren Erfolgen und Misserfolgen liegt. Die Leser sind der Meinung, dass es sich eher um eine Dokumentation als um eine erzählende Geschichte handelt, aber es unterstreicht die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung in der Sprache des schwarzen Journalismus.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen den informativen Inhalt und die Aktualität des Buches. Es bietet eine wertvolle Perspektive auf die schwarze Presse und erörtert die emotionalen und sprachlichen Herausforderungen, denen schwarze Journalisten gegenüberstehen.
Nachteile:Einige Leser fanden, dass es dem Buch an literarischer Tiefe und an Zitaten mangelt, und meinten, dass es sich eher um ein kommerzielles als um ein künstlerisches Werk handelt. Es besteht der Eindruck, dass das Buch besser auf Lösungen für die Herausforderungen der Black Press eingehen könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Whither the Black Press?: Glorious Past, Uncertain Future
Wer sich schon immer gefragt hat, was mit der schwarzen Presse "passiert" ist, wird in diesem informativen und unterhaltsamen Buch Antworten finden. Es befasst sich mit den verschiedenen Aspekten, die zum Niedergang der afroamerikanischen Zeitungen beigetragen haben, und geht der Frage nach, ob die neuen Medienplattformen des 21.
Jahrhunderts die Lücke füllen können. Geschrieben von einem anerkannten Wissenschaftler der schwarzen Presse und professionellen Journalisten, erforscht das Buch die historische Entwicklung der afroamerikanischen Zeitungen von ihren afrikanischen Wurzeln über die Gründung ihrer ersten Wochenzeitschrift bis hin zu den glorreichen Jahren als Kommunikationsgrundlage für die Bürgerrechtsbewegung. Dabei deckt der Autor wenig bekannte Fakten über die Art und Weise auf, wie sich die schwarze Presse in das Gefüge der amerikanischen Kultur unter der weißen und schwarzen Bevölkerung eingewoben hat.
Auf dem Weg dorthin bringt dieser leicht zu lesende Band interessante historische Fakten ans Licht, darunter: -- Die frühe Entwicklung des Literatur- und Verlagswesens unter Schwarzen im kolonialen Amerika und was Thomas Jefferson darüber schrieb.
-- Die ironischen Folgen der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten zur Rassentrennung in der Rechtssache Plessy vs. Black.
Ferguson. -- Die Rolle der Luftfahrtpioniere Wilbur und Orville Wright bei der Gründung einer von Paul Laurence Dunbar herausgegebenen schwarzen Zeitung. -- Wie die schwarze Presse auf den kontroversen Erfolg der Radioshow Amos 'N' Andy in den 1930er Jahren reagierte.
-- Warum sich die schwarze Presse bei der Berichterstattung über die Bürgerrechtsbewegung, für die sie maßgeblich verantwortlich war, im Nachteil befand. -- Welche Faktoren führten zu den angespannten Beziehungen zwischen der schwarzen Presse und afroamerikanischen Journalisten, die für Nachrichtenorganisationen in weißem Besitz arbeiten? Whither the Black Press? ist ein gut geschriebener, interpretierender historischer Bericht über afroamerikanische Zeitungen und ihren Überlebenskampf vor dem Hintergrund hegemonialer weißer politischer, sozialer und wirtschaftlicher Kräfte. Es vermittelt eine Perspektive und ein Verständnis dafür, wie eine ehrwürdige afroamerikanische Institution durch eine glorreiche Vergangenheit in eine ungewisse Zukunft reiste.