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Being Benevolence: The Social Ethics of Engaged Buddhism
Engagierter Buddhismus ist die zeitgenössische Bewegung des gewaltfreien sozialen und politischen Aktivismus, die in der gesamten buddhistischen Welt verbreitet ist. Seine ethische Theorie sieht die Welt in Begriffen von Ursache und Wirkung, eine Sichtweise, die ihre Praktizierenden davon abhält, zu Gegnern zu werden und den anderen zu beschuldigen oder zu verurteilen. Ihre Führer leisten einige der wichtigsten Beiträge in der buddhistischen Welt zum Nachdenken über Fragen der politischen Theorie, der Menschenrechte, der Gewaltlosigkeit und der sozialen Gerechtigkeit.
Being Benevolence bietet zum ersten Mal einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Ideen und Argumente prominenter buddhistischer Denker und Aktivisten zu einer Vielzahl von Fragen: Welche Art von politischem System sollten moderne asiatische Staaten haben? Was sind die Vor- und Nachteile des westlichen „Liberalismus“? Kann der Buddhismus die Idee der Menschenrechte unterstützen? Kann es jemals einen gewaltfreien Nationalstaat geben?
Es zeigt die Wurzeln der Sozialethik des Engagierten Buddhismus in traditionellen buddhistischen Konzepten und Praktiken wie Interdependenz, Mitgefühl und Meditation auf und zeigt, wie diese auf bestimmte soziale und politische Fragen angewandt werden. Er beleuchtet die metaphysischen Ansichten der Bewegung über das Individuum und die Gesellschaft und untersucht, wie Engagierte Buddhisten auf grundlegende Fragen der politischen Theorie über das richtige Gleichgewicht zwischen dem Individuum und der Gesellschaft antworten. Die zweite Hälfte des Bandes konzentriert sich auf angewandte sozialpolitische Themen: Menschenrechte, Gewaltlosigkeit und soziale Gerechtigkeit.