Bewertung:

In den Rezensionen zu Emilie Townes' Buch findet sich eine Mischung aus Lob für die aufschlussreiche Erforschung kultureller Übel, insbesondere in Bezug auf Ethnie und Frauenethik, und Kritik für die Verwendung von Fachjargon und den Mangel an wissenschaftlicher Untermauerung. Während viele Leser das Buch als anregend und wichtig für das Verständnis von Konzepten des Bösen im gesellschaftlichen Kontext empfanden, waren andere der Meinung, dass Townes' Argumente in einer komplizierten Sprache verpackt waren und es an soliden Beweisen mangelte.
Vorteile:⬤ Eine tiefgründige und zum Nachdenken anregende Analyse von Ethik und dem Bösen, insbesondere in Bezug auf Ethnie.
⬤ Integriert verschiedene Disziplinen und Perspektiven effektiv.
⬤ In akademischen Kreisen hoch angesehen, insbesondere innerhalb der feministischen Theologie.
⬤ Zugänglicher Schreibstil neben rigoroser Kritik.
⬤ Stimuliert das Interesse an der weiteren Erforschung kultureller Themen.
⬤ Verwendung von übermäßigem Jargon und komplizierten Ausdrücken, die das Verständnis erschweren.
⬤ Einigen Argumenten fehlt eine klare Begründung und sie werden als übermäßig anmaßend empfunden.
⬤ Der Text wird als Wiederholung früherer Arbeiten ohne neue Erkenntnisse wahrgenommen.
⬤ Kritik, dass der Text nicht angemessen auf komplexe kulturelle Dynamiken und Verantwortlichkeiten eingeht.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Womanist Ethics and the Cultural Production of Evil
Dieses bahnbrechende Buch bietet ein analytisches Instrument, um zu verstehen, wie und warum das Böse in der Welt so funktioniert, wie es funktioniert.
Der Band dekonstruiert Erinnerung, Geschichte und Mythos als überlieferte Weisheit und untersucht kritisch Rassismus, Sexismus, Armut und Stereotypen.