
Writing Labor's Emancipation: The Anarchist Life and Times of Jay Fox
Jay Fox (1870-1961) war ein Journalist, Intellektueller und Gewerkschaftsaktivist, dessen Einfluss sich über das ganze Land erstreckte. In Writing Labor's Emancipation zeichnet der Historiker Greg Hall das unorthodoxe Leben von Fox nach, um die sich verändernde Dynamik des US-amerikanischen Arbeiterradikalismus vom späten neunzehnten bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert aufzuzeigen.
Jahrhunderts. Als Teenager radikalisiert, nachdem er Zeuge der Haymarket-Tragödie geworden war, begann Fox ein Leben lang mit der gewerkschaftlichen Organisierung, dem Aufbau anarchistischer Gemeinschaften (darunter Home, Washington) und dem Schreiben. Dank seines scharfen Verstandes wurde er zu einer einflussreichen Stimme, oft im Dialog mit anderen Anarchisten wie Emma Goldman und Lucy Parsons.
Hall erforscht sowohl Fox' Leben als auch die Utopisten, Revolutionäre und Gewerkschafter, mit denen Fox verkehrte und debattierte, und wirft ein Licht auf sie. Halls Recherchen liefern wertvolle Erkenntnisse über die Lebenserfahrungen der amerikanischen Arbeiterklasse und zeigen alternative Visionen für Aktivismus und sozialen Wandel auf.