Bewertung:

In den Rezensionen des Buches wird es als witzige und aufschlussreiche Satire auf Hollywood mit einer fesselnden Handlung und gut entwickelten Charakteren gelobt. Viele Leser lesen das Buch aufgrund seiner Tiefe und seines einprägsamen Schreibstils mehrmals. In einigen Kritiken wird jedoch hervorgehoben, dass der extreme Inhalt, einschließlich grafischer Sex- und Gewaltdarstellungen, möglicherweise nicht alle Leser anspricht.
Vorteile:Unglaublich witzig, spannende Handlung, brillante Satire, fesselnde Liebesgeschichte, einprägsame Charaktere, aufschlussreicher Blick auf Hollywood, fesselnder Schreibstil, fesselnde Monologe, und von vielen als Meisterwerk angesehen.
Nachteile:Der grafische sexuelle Inhalt und die Gewalttätigkeit könnten einige abschrecken, die Länge des Buches (560 Seiten) könnte für einige Leser abschreckend sein, und der extreme Humor und die Themen könnten nicht jeden ansprechen.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
Boy Wonder (Valancourt 20th Century Classics)
In Form von Interviews mit denjenigen, die ihn kannten und hassten, erzählt diese urkomische und respektlose Mockumentary vom Aufstieg und Fall des berüchtigten Hollywood-Produzenten Shark Trager. Als junger Mann träumte Shark davon, künstlerische Filme zu drehen, doch als sein Filmschulprojekt von einem versnobten französischen Kritiker verrissen wurde, wandte sich Shark stattdessen der Produktion von ausbeuterischem Schund zu - je schockierender und unerhörter, desto besser. Angetrieben von einer ununterbrochenen Versorgung mit Sex und Drogen werden Sharks Leben und seine Arbeit immer bizarrer und unberechenbarer. Doch wir lernen auch eine andere Seite von Shark kennen, als wir erfahren, wie er eine Gruppe von Sonntagsschullehrern rettete, die von Terroristen als Geiseln gehalten wurden, wie er einen schrecklichen Angriff eines sexbesessenen Esels auf Nancy Reagan verhinderte und wie er im Alleingang eine Gruppe gefährlicher Neonazis ausschaltete, die sich als behinderte Schulkinder ausgaben. Das alles führt zu einem wilden und explosiven Finale, in dem einer von Sharks Filmen entgegen aller Wahrscheinlichkeit ein Anwärter für die Oscar-Verleihung ist - aber die Zeremonie verläuft nicht ganz nach Plan...
James Robert Bakers Satire auf die Filmindustrie Boy Wonder (1988), lange Zeit als Kultklassiker verehrt, kehrt in dieser Neuauflage mit einem Nachwort seines Partners Ron Robertson endlich wieder in den Druck zurück. Sie ist wahnsinnig witzig, politisch unkorrekt und lässt sich nicht aus der Hand legen.
" A)mphetamin-durchtränkt, gewaltdurchsetzt, sexdurchtränkt... eine erheiternde Lektüre." -- John Keilman, Chicago Tribune
"Wilde Erfindungen, bizarre Wendungen... eine bissige, witzige und kluge Geschichte." -- Kirkus Reviews