Bewertung:

Das Buch „Würde für alle“ von Robert Fuller und Pamela Gerloff befasst sich mit dem Konzept des „Rangdenkens“ und setzt sich für eine Kultur der Würde in der Gesellschaft ein. Es gibt Einblicke, wie sich Rangdenken im Alltag manifestiert, und bietet praktische Strategien, um es zu erkennen und zu bekämpfen. Die Autoren argumentieren, dass ein respektvoller Umgang mit dem Einzelnen dazu beitragen kann, eine kooperativere und egalitärere Gesellschaft zu schaffen. Einige Kritiker sind jedoch der Meinung, dass das Buch komplexe gesellschaftliche Fragen zu sehr vereinfacht und in der Praxis möglicherweise nicht realistisch ist.
Vorteile:In dem Buch wird das Konzept des Rangdenkens effektiv definiert und erklärt und seine Bedeutung für verschiedene Formen von Ungleichheit und Diskriminierung hervorgehoben. Es bietet praktische Strategien und Werkzeuge, um Rangdenken bei sich selbst und anderen zu erkennen und zu bekämpfen. Der Text ist leicht verständlich und mit persönlichen Geschichten gespickt, so dass er für die Leser nachvollziehbar und ansprechend ist. Das Buch soll zu einer menschenwürdigeren Gesellschaft inspirieren, in der jeder respektiert und geschätzt wird.
Nachteile:Einige Rezensenten kritisieren, das Buch sei zu idealistisch und gehe nicht auf die Komplexität von Führung und Entscheidungsfindung in der realen Welt ein. Es wird befürchtet, dass die Vorschläge bei zu rigider Anwendung zu Chaos oder Anarchie führen könnten. Darüber hinaus fanden einige Leser, dass es dem Buch an Tiefe mangelt, und waren der Meinung, dass es besser als kurzer Essay denn als umfassender Leitfaden funktioniert.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Dignity for All: How to Create a World Without Rankism
Würde für alle: Es ist an der Zeit!
In seinen Büchern Somebodies and Nobodies und All Rise entlarvte Robert Fuller den Rangismus - den Missbrauch der mit dem Rang verbundenen Macht, um jemanden von niedrigerem Rang auszubeuten oder zu demütigen. In Würde für alle bieten Fuller und Pamela Gerloff einen prägnanten, handlungsorientierten Leitfaden für die konkreten Schritte, die wir unternehmen können, um ihn auszumerzen. Sie konzentrieren sich auf uns als Individuen - wie wir Rangdenken in unseren eigenen Erfahrungen, ja sogar in uns selbst, erkennen können und wie wir anderen tagtäglich helfen können, seinen heimtückischen Einfluss zu erkennen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, um eine bessere Welt zu schaffen.
Fuller und Gerloff geben Ratschläge, wie man rangbezogenes Verhalten mit Nachdruck, aber dennoch mitfühlend ans Licht bringen kann. Sie zeigen Beispiele für Rangdenken in Aktion und die oft überraschend einfachen Dinge, die Menschen getan haben, um ihm entgegenzuwirken. Am wichtigsten ist vielleicht, dass sie zeigen, wie wir verhindern können, dass Rankismus überhaupt erst Wurzeln schlägt. Würde für alle wird Ihnen dabei helfen, Ihre eigene persönliche Strategie zu entwerfen, um eine Gesellschaft zu schaffen, in der sich jeder Mensch wirklich wertgeschätzt und respektiert fühlt.