Bewertung:

Das Buch gilt als der erste Roman einer amerikanischen Ureinwohnerin, dessen Geschichte den kulturellen Austausch zwischen einem Indianerkind und einem weißen Missionar thematisiert. Obwohl es einen bedeutenden historischen Kontext enthält, sind die Meinungen über seine literarische Qualität gemischt.
Vorteile:⬤ Hervorragende Hintergrundinformationen zur Geschichte der Indianer
⬤ , die als wichtiges historisches Artefakt gelten
⬤ , bieten Einblicke in den kulturellen Austausch und das Eintreten für die Rechte der Frauen.
⬤ Der Roman ist manchmal inkonsequent und melodramatisch
⬤ einige Leser finden ihn langweilig, kurz und ohne Tiefgang
⬤ Probleme mit dem Kleingedruckten in der Ausgabe entmutigen das Lesen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Wynema: A Child of the Forest
Ursprünglich 1891 veröffentlicht, ist Wynema der erste bekannte Roman, der von einer Frau indianischer Abstammung geschrieben wurde.
Vor dem Hintergrund des tiefgreifenden und oft tragischen kulturellen Wandels, der die Ureinwohner des Südostens im späten neunzehnten Jahrhundert betraf, erzählt er die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft zwischen zwei Frauen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund - Wynema Harjo, einer Muscogee-Indianerin, und Genevieve Weir, einer Methodistenlehrerin aus einer vornehmen Südstaatenfamilie. Beide sind überzeugte Befürworterinnen der Frauenrechte und der Indianerreform.
Beide kämpfen darum, Vorurteile zu überwinden und Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern und Rassen zu korrigieren.
Callahan nutzt die konventionellen Traditionen eines sentimentalen Heimatromans, um ein elegantes Plädoyer für Toleranz, Gleichheit und Reformen zu halten.