Bewertung:

Die Rezensionen von Henk Rossouws „Xamissa“ heben die einzigartige Bildsprache und die bewegende, tief empfundene Poesie des Buches hervor, das sich mit Themen wie Geschichte, Unterdrückung und Kolonialismus auseinandersetzt. Die Leser finden es fesselnd und vielschichtig, mit einer Kombination aus greifbaren Details und abstrakten Konzepten, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen.
Vorteile:Einzigartige und lebendige Bilder, tief empfundene und experimentelle Poesie, fesselnde Erkundung historischer Themen, emotional berührend, mit vielen Details versehen und ein nachhallendes Leseerlebnis.
Nachteile:Einige Leser könnten die sehr experimentelle Art der Poesie als Herausforderung empfinden, und sie könnte diejenigen nicht ansprechen, die traditionellere poetische Formen bevorzugen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Xamissa ist ein Gedicht in Buchlänge, das die Stadt Kapstadt in einer freudigen Elegie für die Stadt der alternativen Takes auslotet.
Xamissa adaptiert den mythischen Namen für die Quellen und Bäche, die vom Tafelberg ins Meer fließen, unter der Stadt selbst, seit der Zeit vor der Ankunft der kolonialen holländischen Schiffe - das X des Titels steht für die verschiedenen Arten, wie der Leser den ersten Konsonanten in den Sprachen des Kaps, früher und heute, aussprechen kann. Xamissa ist ein Werk dokumentarischer Poetik, das die Kosten des Weißseins in Südafrika untersucht, und wechselt zuweilen in die subversive indonesische Schrift Lontara, die die Vorherrschaft des Niederländischen im kolonialen Archiv unterläuft.
Durch serielle Fragen nach der Ethik der Adressierung untersucht Xamissa die Wechselbeziehung von Sprache, Sozialität und Widerstand, um das Archiv als Entwurf der Zukunft der Stadt zu befragen.