Bewertung:

Das Buch „Yak Girl“ ist ein Erinnerungsbuch, das das Leben eines jungen Mädchens schildert, das in einem abgelegenen Dorf in Nepal aufwächst, und einen tiefen und intimen Einblick in eine von der Moderne weitgehend unberührte Kultur gibt. Es geht um Themen wie Überleben, Familienliebe und die Herausforderungen, die die raue Umgebung mit sich bringt. Die Erzählung spiegelt eine Mischung aus Humor, emotionaler Transparenz und bemerkenswertem Mut wider.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnde Erzählweise, seine emotionale Tiefe und die anschaulichen Beschreibungen des Lebens in einer abgelegenen Gegend gelobt. Die Leser schätzen die Einblicke in eine einzigartige Kultur, die Unverwüstlichkeit und Entschlossenheit der Autorin und den fesselnden Stil, der das Buch für alle Altersgruppen zugänglich macht. Viele fanden es inspirierend und sahen einen Wert in den Lektionen, die es über das Leben und Überleben vermittelt.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser waren der Meinung, dass das Buch unbefriedigend endete und es an Details über die Operation der Protagonistin und den Übergang zum Leben in Amerika fehlte. Es wurde auch erwähnt, dass sich die Erzählungen in bestimmten Kapiteln wiederholten. Darüber hinaus wünschten sich einige Leser, dass die Verwandlung der Autorin nach ihren Erfahrungen stärker in den Mittelpunkt gerückt würde.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
Yak Girl: Growing Up in the Remote Dolpo Region of Nepal
Diese ungewöhnlichen Memoiren lassen den Leser in die faszinierende Geschichte eines temperamentvollen Mädchens in einer abgelegenen, unerschlossenen Region Nepals nahe der Grenze zu Tibet eintauchen, ein Ort, der der Welt durch Peter Matthiesens Der Schneeleopard bekannt wurde. Das Leben oberhalb von 13.000 Fuß im nördlichen Dolpo - das wegen seiner atemberaubenden schneebedeckten Gipfel, seiner unberührten Schönheit und der von Hand bewässerten grünen Weiden oft als das letzte Paradies bezeichnet wird - war von ständigem Risiko und hartem Überleben geprägt.
In den 1980er Jahren gab es in Dolpo kein fließendes Wasser, keinen Strom, keine Kraftfahrzeuge, kein Telefon, keine Schule und keine Ärzte, abgesehen von den örtlichen Lamas, die in der Verwendung von Kräutern und Gebeten geschult waren. Dorje Dolmas Leben drehte sich um die Versorgung ihrer zahlreichen jüngeren Brüder und Schwestern sowie der Schafe, Ziegen und Yaks der Familie. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Hüten und führte die Tiere bald hoch in die Berge, wo sie sich gegen räuberische Wölfe und Schneeleoparden zur Wehr setzte.
In ihren ersten zehn Jahren führt die Geschichte Dorje von ihrem primitiven Bergdorf in die verwirrende Stadt Kathmandu und schließlich in ein neues Zuhause in Amerika, wo sie eine lebensrettende Operation erhält. Mit Humor, Seele und aufschlussreichen Details schildert die Autorin lebendig erzählte Vignetten des täglichen Lebens und der Ausübung jahrhundertealter tibetischer Traditionen.
Sie schildert die herzzerreißenden Prüfungen, die Schönheiten der Natur und die familiären Freuden des Aufwachsens in diesem geheimnisvollen, weit entfernten Teil der Welt mit seiner verschwindenden Kultur. Die starke Zunahme westlicher Trekkingreisender in den letzten Jahren und die Einführung moderner Kommunikations- und Transportmittel führen zu einem raschen Wandel im Dolpo.
Diese wunderbare und überraschende Geschichte von Überleben, Verlust und Selbstreflexion bietet uns einen Zugang zu diesem schwierigen, aber magischen Ort. Vor allem aber ist es die inspirierende Geschichte eines unbeugsamen Geistes, der alle Hindernisse überwindet, die Geschichte eines Mädchens mit einer Behinderung auf dem Weg zu einer dynamischen Frau in einer neuen Welt.