Bewertung:

Das Buch „Yale Needs Women“ von Anne Gardiner Perkins befasst sich mit den Erfahrungen der ersten Frauen, die während der Umstellung auf Koedukation im Jahr 1969 an der Yale University zugelassen wurden. Es verbindet gut recherchierte Geschichte mit persönlichen Erzählungen und veranschaulicht die Kämpfe und Triumphe dieser Pionierinnen, während es gleichzeitig über breitere gesellschaftliche Themen im Zusammenhang mit Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus reflektiert. Trotz einiger Kritikpunkte hinsichtlich des emotionalen Tons und der Ausgewogenheit finden viele Leser das Buch fesselnd und aufschlussreich.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, liest sich wie ein Roman und bietet faszinierende Einblicke in den Kampf der Frauen um Gleichberechtigung in Yale. Die Leserinnen und Leser schätzen Perkins' einnehmenden Schreibstil, die fesselnden Erzählungen und die unterschiedlichen Perspektiven der vorgestellten Frauen. Das Buch bietet einen historischen Kontext, der mit den heutigen Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter übereinstimmt und selbst denjenigen, die mit dem Thema vertraut sind, neue Informationen bietet.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird kritisiert, das Buch sei emotional einseitig und konzentriere sich zu sehr auf die negativen Erfahrungen, ohne die positiven Aspekte des Übergangs von Yale zur Koedukation angemessen darzustellen. Einige Leser empfanden das Tempo als zu langsam und waren der Meinung, dass es der Charakterentwicklung der Hauptfiguren an Tiefe mangelt. Außerdem bezeichnete ein Rezensent das Buch als parteiisch und meinte, dass ein breiterer Blick auf die Übergangszeit erforderlich sei.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Yale Needs Women: How the First Group of Girls Rewrote the Rules of an Ivy League Giant
(GEWINNER DES CONNECTICUT BOOK AWARD 2020 FÜR SACHBÜCHER UND VON BOOKBROWSE ALS EINES DER BESTEN BÜCHER FÜR BUCHCLUBS IM JAHR 2021 BEZEICHNET)
"Perkins' detailreiche Erzählung erinnert uns daran, dass die Gleichstellung der Geschlechter nie einfach war, sondern von den Anstrengungen derer getragen wurde, die uns vorausgegangen sind" - Nathalia Holt, New York Times-Bestsellerautorin von Rise of the Rocket Girls
Wenn Yale seinen Status als eines der zwei oder drei besten Colleges der Nation behalten wollte, war die Verfügbarkeit von Frauen eine Annehmlichkeit, auf die es nicht mehr verzichten konnte.
Im Winter 1969 schickten junge Frauen aus Groß- und Kleinstädten im ganzen Land zum ersten Mal Bewerbungen an die Yale University. Die Institution der Ivy League, die sich zum Ziel gesetzt hatte, jedes Jahr "eintausend männliche Führungskräfte" zu graduieren, hatte endlich beschlossen, ihre Türen für die besten Studentinnen des Landes zu öffnen. Diese bahnbrechende Entscheidung war ein großer Fortschritt für die Gleichstellung der Frauen im Bildungswesen.
Oder doch nicht?
Die Erfahrung, die die ersten Studentinnen machten, als sie den imposanten Campus von Yale betraten, war nicht die gleiche wie die ihrer männlichen Kommilitonen. Voneinander isoliert, als Sonderlinge und Sexualobjekte abgestempelt und von vielen Privilegien ausgeschlossen, die eine Eliteausbildung bieten sollte, fanden sich viele der ersten Mädchen in einer überwältigenden männlichen Kultur wieder, auf die sie nicht vorbereitet waren. Yale Needs Women ist die Geschichte, wie diese jungen Frauen gegen die rückwärtsgewandten Traditionen einer jahrhundertealten Institution ankämpften und die Möglichkeiten schufen, die sie in die Zukunft tragen würden. Anne Gardiner Perkins' unerschrockener Bericht über eine Gruppe junger Frauen, die nach Veränderung strebten, ist eine inspirierende Geschichte über Stärke, Widerstandsfähigkeit und Mut, die auch heute noch nachhallt.
"Ja, Yale brauchte Frauen, aber es wollte sie nicht wirklich... Anne Gardiner Perkins erzählt, wie diese jungen Frauen die Herausforderung mit Mut und Hartnäckigkeit annahmen und Yale und sein chauvinistisches Motto, jedes Jahr 1.000 männliche Führungskräfte auszubilden, für immer veränderten."--Lynn Povich, Autorin von The Good Girls Revolt