Yaqui-Heimat und Heimatort: Die alltägliche Produktion von ethnischer Identität

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Yaqui-Heimat und Heimatort: Die alltägliche Produktion von ethnischer Identität (C. Erickson Kirstin)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird das Buch für seine eingehende Erforschung der Yaqui-Identität durch kulturelle Werte und Erfahrungen gelobt. Die Autorin Kirsten Erickson veranschaulicht wirkungsvoll die Bedeutung von vier Schlüsselkonzepten in der Yaqui-Gesellschaft, darunter rituelle Arbeit und soziale Verantwortung. Das Buch gilt als informativ und fesselnd, was es für ein breites Publikum geeignet macht. Spezifische Kritikpunkte oder Nachteile sind in den Rezensionen jedoch nicht erkennbar, was darauf schließen lässt, dass sie im Allgemeinen positiv sind.

Vorteile:

Sehr informativ über die Identität der Yaqui
gut recherchiert
stellt kulturelle Werte auf ansprechende Weise dar
veranschaulicht die Bedeutung von Ritualen und sozialer Verantwortung
sowohl für Fachleute als auch für Laien geeignet
bietet tiefe Einblicke in die Heimat der Yaqui und die Identitätsbildung.

Nachteile:

Keine explizite Erwähnung in den Rezensionen.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Yaqui Homeland and Homeplace: The Everyday Production of Ethnic Identity

Inhalt des Buches:

In diesem aufschlussreichen Buch erklärt die Anthropologin Kirstin Erickson, wie Mitglieder des Yaqui-Stammes, einer indigenen Gruppe im Norden Mexikos, ihre ethnische Identität konstruieren, aushandeln und immer wieder neu definieren. Sie untersucht zwei miteinander verbundene Dimensionen der ethnischen Vorstellungswelt der Yaqui: die gleichzeitigen Prozesse der Ortsbestimmung und der Identifikation sowie die Untrennbarkeit der ethnischen Zugehörigkeit von weiblich identifizierten Räumen, Rollen und Praktiken.

Die Yaquis leben in einem Teil ihrer angestammten Heimat in Sonora, etwa 250 Meilen südlich der Grenze zu Arizona. Eine lange Geschichte der Vertreibung und des ethnischen Kampfes prägt weiterhin das Selbstverständnis der Yaqui, wie Erickson in den sechzehn Monaten feststellte, die sie in Potam, einem der acht historischen Yaqui-Pueblos, lebte. Sie stellte fest, dass in den Geschichten der Yaqui häufig Themen der Identität auftauchen und dass Geografie und Ort - Raum und Platz - in ihren Erzählungen eine wichtige Rolle spielen.

Auf der Grundlage von Edward Spicers bahnbrechender anthropologischer Studie über die Yaquis des Potam-Pueblos, die vor mehr als sechzig Jahren durchgeführt wurde, widmet Erickson der "kulturellen Arbeit", die von Yaqui-Frauen heute geleistet wird, besondere Aufmerksamkeit. Sie zeigt, dass Frauen durch die Bekräftigung ihrer geschlechtsspezifischen Identität und die Schaffung und Besetzung von weiblich konnotierten Räumen wie Küchen, Hausaltären und häuslichen Zeremonienräumen die Ethnizität der Yaqui in einer Weise konstituieren, die ebenso bedeutsam ist wie die Handlungen von Männern in der Stammesführung und bei öffentlichen Zeremonien.

Diese fesselnde Studie liefert neue empirische Erkenntnisse über eine indianische Gemeinschaft und trägt zur wachsenden Anthropologie von Raum/Ort und Geschlecht bei. Indem sie den Leser in die Häuser und Innenhöfe einlädt, wo die Yaqui-Frauen über ihr Leben sprechen, bietet sie einen sehr persönlichen Bericht darüber, wie sie ihre Identität konstruieren - und rekonstruieren.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780816527359
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2008
Seitenzahl:208

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