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Das Gebiet um Yarmouth hatte schon immer eine ausgeprägte maritime Geschichte mit einem Vermächtnis des Schiffbaus und derjenigen, die sich für das Leben als Seefahrer entschieden. An Land hatte Yarmouth eine vielfältige industrielle Geschichte mit Waren, die in Mühlen an den vier Wasserfällen des Royal River hergestellt wurden.
Als die Stadt im späten 19. Jahrhundert wuchs, erkannten die Verantwortlichen die Notwendigkeit, die Infrastruktur zu modernisieren. Eine Bibliothek und ein zentrales Gymnasium wurden gebaut, Abwasserleitungen wurden verlegt, und es gab Telefon und Strom.
Die Eisenbahn ermöglichte den Transport von Waren in die Stadt und aus der Stadt heraus, und neue Straßenbahnlinien förderten den Tourismus in der Region. Das Automobil veränderte die Ausrichtung der Stadt buchstäblich, denn die 1948 gebaute Route 1 wurde zur Hauptverkehrsstraße nach Norden und Süden nach Portland und ersetzte die Küstenstraße 88.
Im 20. Jahrhundert war die Ära des Schiffbaus zu Ende, und die Mühlen folgten bald darauf.
Trotz dieser Rückschläge ist die Stadt Yarmouth stetig gewachsen und hat dabei den Charakter eines kleinen Dorfes in Neuengland bewahrt.