Bewertung:

Das Buch von William Powers bietet eine aufschlussreiche Erkundung des Glaubens, der Kultur und der Rituale der Oglala im modernen Süddakota, wobei der Schwerpunkt auf dem Yuwipi-Ritual liegt. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem erzählerischen Stil, der den Leser in das Geschehen eintauchen lässt. Einige Leser fanden jedoch, dass es dem Buch an Engagement fehlte, da es sich eher wie ein Tatsachenbericht anfühlte als eine fesselnde Geschichte.
Vorteile:⬤ Unglaubliche Einblicke in die Oglala-Tradition
⬤ Einzigartiger Zugang und Perspektive
⬤ Fesselnder Schreibstil
⬤ Wissenschaftlicher Kontext
⬤ Respektvolle Darstellung der Kultur der First Nations
⬤ Faszinierende Beschreibung des Yuwipi-Rituals.
⬤ Einige Leser empfanden es als langweilig und zu faktisch
⬤ eher als losgelösten Bericht denn als erzählende Geschichte
⬤ keine fesselnde Handlung für diejenigen, die eine dramatische Geschichte suchen
⬤ zu sehr deskriptiv ohne theoretische Analyse.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Yuwipi: Vision and Experience in Oglala Ritual
Yuwipi ist ein zutiefst spirituelles Buch, das ein Heilungsritual der heutigen Oglala Sioux beschreibt, das bei einer Vielzahl von persönlichen Krisen durchgeführt wird. Im Mittelpunkt der anschaulichen Erzählung steht die Erfahrung eines hypothetischen Vaters und seines Sohnes, die geistigen und körperlichen Beistand benötigen.
Der Autor kombiniert die Yuwipi-Zeremonie mit zwei alten Sioux-Ritualen, die oft in Verbindung mit ihr durchgeführt werden: der Visionssuche und der Schwitzhütte. Wayne Runs Again, der an Alkoholismus leidet und um die Gesundheit seines Vaters besorgt ist, sucht einen Schamanen auf, der, während er in der Dunkelheit gefangen ist, übernatürliche Wesen anruft, um ihn zu befreien und zu kommunizieren. Während sich der junge Mann in einer Schwitzhütte einer Reinigung unterzieht und auf einem Hügel auf eine Vision wartet, betet die Gemeinschaft für ihn und seinen Vater.
Die Zeremonie dient nicht nur der Heilung des Kranken, sondern auch dazu, die Kontinuität der Oglala-Gesellschaft zu bekräftigen. William K.
Powers wurde als Junge von einem Sioux-Häuptling adoptiert und hat fünfunddreißig Sommer im Reservat Pine Ridge, South Dakota, verbracht. In einem Essay zeichnet er die Ursprünge von Yuwipi bis zu Crazy Horse's spirituellem Mentor, dem Medizinmann Horn Chips, nach.
Powers ist der Autor von Oglala Religion (1977), das ebenfalls von der University of Nebraska Press veröffentlicht wurde.