Bewertung:

ZAYDA WAS A COWBOY ist ein berührender historischer Roman über einen 15-jährigen jüdischen Jungen, der vor der Wehrpflicht im zaristischen Russland flieht, nach Amerika reist und in Texas Cowboy wird. Die Geschichte ist als Erzählung von Zayda an seine Enkelkinder angelegt, in der er seine Einwanderungserfahrungen und Herausforderungen schildert.
Vorteile:Das Buch wird für seinen Charme, seine Erzählweise und seine detaillierte Recherche gelobt. Es schildert wirkungsvoll die Erfahrungen der Einwanderer und die Entwicklung des Protagonisten zum Cowboy trotz der Sprachbarriere. Der Schreibstil ist fesselnd und die Handlung basiert auf wahren Begebenheiten. Die Anerkennung des Buches durch den Sydney Taylor Manuscript Competition trägt zu seiner Glaubwürdigkeit bei.
Nachteile:Einige Leser mögen Elemente der Handlung unglaubwürdig finden, wie die schnelle Anpassung an das Cowboyleben und die begrenzten Englischkenntnisse des Protagonisten. Diese Punkte scheinen jedoch das Vergnügen an dem Buch insgesamt nicht wesentlich zu beeinträchtigen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Zayda Was a Cowboy
Die außergewöhnliche Geschichte einer Familie und insbesondere eines kleinen Jungen, die sich für immer verändert, als Zayda (jiddisch für „Großvater“) zu ihnen kommt. Zunächst sträubt sich der junge Erzähler, Bill, gegen alle Veränderungen im Haus: Zayda erschreckt seine Freunde, versucht, Bill dazu zu bringen, Jiddisch zu sprechen, und verlangt seltsame Speisen wie Hering.
Doch als Zayda beginnt, Bill und seinem Bruder Danny die faszinierende Geschichte seines Lebens zu erzählen, eine Geschichte voller außergewöhnlicher Gefahren und Abenteuer, beginnen die Jungen, ihren Großvater in einem ganz neuen Licht zu sehen. Von der Frage, warum er als kleiner Junge gezwungen war, aus seinem russischen Dorf nach Amerika zu fliehen, bis hin zu der Frage, wie er schließlich Cowboy wurde, fesselt Zayda die Jungen mit seiner erstaunlichen Geschichte. Wie Zaydas Enkel werden auch die jungen Leser - und ihre Eltern und Lehrer - von Zaydas Saga in den Bann gezogen werden.
Während die Figuren fiktiv sind, sind Zaydas Erlebnisse historisch korrekt und eine farbenfrohe Nacherzählung einer faszinierenden, aber wenig bekannten Zeit der jüdisch-amerikanischen Geschichte. Dieses Buch ist wie Zayda selbst - witzig, rührend und einprägsam - und wird für viele Jahre ein Favorit für jüdische und nichtjüdische Kinder, Lehrer, Bibliothekare und Erzieher sein.