Bewertung:

Ten Thousand Rocks (Zehntausend Steine) von Ndirangu Githaiga ist ein nachdenklich stimmender Roman, der die Komplexität einer gemischtrassigen Ehe zwischen Laura und Will nach einem lebensverändernden Unfall, durch den Will behindert wird, beleuchtet. Die Erzählung befasst sich mit Themen wie Liebe, Widrigkeiten, Familiendynamik und den Auswirkungen gesellschaftlicher Erwartungen, während sie gleichzeitig ein realistisches Bild des Gesundheitssystems zeichnet. Der Schreibstil ist klar und einfühlsam und lässt den Leser an den Kämpfen und Beziehungen der Figuren teilhaben.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnde und mitreißende Erzählweise, die gut ausgearbeiteten Charaktere und die zum Nachdenken anregenden Themen gelobt. Die Rezensenten schätzten den einfühlsamen Schreibstil der Autorin und die Auseinandersetzung mit wichtigen gesellschaftlichen Themen, insbesondere in Bezug auf Familie, Ehe und Gesundheitswesen. Viele fanden die Erzählung lohnend und nachvollziehbar und vermittelten letztlich eine Botschaft der Liebe und Hoffnung.
Nachteile:Die Kritiker bemängelten einige Aspekte der Erzählung als richtungslos, mit Schwerpunktverlagerungen, die den Fluss der Geschichte stören können. Einige Rezensenten waren der Meinung, dass bestimmte Handlungsstränge unterentwickelt waren, und bestimmte Punkte, wie Wills Beziehung zu seiner Familie, wurden als unrealistisch angesehen. Einige beschrieben das Buch als einen langsamen Brenner, der nicht alle Leser sofort fesseln könnte.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Ten Thousand Rocks
Wills plötzliche Entscheidung, seine Arztpraxis in Atlanta zu verlassen und eine neue Stelle in Virginia Beach anzutreten, überrascht Laura.
Aber der Umzug zurück in ihre Heimatstadt war immer kompliziert, da Will seiner Familie nie von ihrer achtjährigen Ehe erzählt hat. Die Erinnerung an Lauras desaströses erstes Treffen mit seinen Eltern ist noch frisch in ihren Köpfen, insbesondere bei seiner Mutter, für die eine weiße Schwiegertochter ein Gräuel ist.
Während Will sich in die langweilige Routine seines neuen Jobs einlebt, vertieft sich die schwelende Entfremdung zwischen ihm und Laura allmählich, bis der Tag kommt, an dem er in einen fast tödlichen Autounfall verwickelt wird. Laura steht unter Schock und ist gezwungen, sich im Krankenhaus mit ihren Schwiegereltern auseinanderzusetzen, wo komplexe medizinische Entscheidungen getroffen werden müssen, ohne dass es eindeutige Antworten gibt, und wo starke Meinungen und schlecht kaschierte Animositäten die Oberhand zu haben scheinen. Wochen später erwacht Will aus dem Koma, und als er erfährt, dass er querschnittsgelähmt ist, wird er Laura gegenüber untypisch bösartig, was ihre Beziehung in ein dunkles, ungewohntes Fahrwasser bringt.
Inmitten dieses aufkommenden Aufruhrs bleibt das Meer eine Quelle der Gelassenheit. Das rhythmische Brechen der Wellen und die fröhlichen Schreie der Möwen erinnern uns immer wieder daran, dass das Leben lebenswert ist, auch wenn wir vom Weg abgekommen sind und Hilfe brauchen, um wieder nach Hause zu finden.