Bewertung:

Das Buch bietet wertvolle Einblicke in die Gedankenwelt der Komponisten und macht es zu einer lohnenden Lektüre für alle, die sich für Musik, insbesondere für zeitgenössische Musik, interessieren. Es ist jedoch durch zahlreiche Fehler in der Kindle-Version beeinträchtigt und weist Unstimmigkeiten bei der Auswahl der vertretenen Komponisten auf.
Vorteile:⬤ Großartiger Einblick in die Gedanken und Persönlichkeiten der Komponisten
⬤ faszinierende Sammlung mit einer Vielzahl von Standpunkten
⬤ nützlich für das Verständnis zeitgenössischer Musik
⬤ spricht klassisch ausgebildete Musiker an.
⬤ Kindle-Version ist voller Tippfehler
⬤ einige Essays sind weniger fesselnd
⬤ Sammlung ist für Amateurmusiker nicht geeignet
⬤ unklare Darstellung dessen, was „zeitgenössische“ Musik bedeutet
⬤ es fehlen Beiträge von einigen prominenten zeitgenössischen Komponisten.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Contemporary Composers on Contemporary Music
Dieser Sammelband mit Essays, Interviews und autobiografischen Beiträgen bietet einen unschätzbaren Überblick über die Entwicklung der zeitgenössischen Musik - von der Chromatik, dem Serialismus und der Unbestimmtheit bis hin zu Jazz, vernakulären, elektronischen und nicht-westlichen Einflüssen.
Mit klassischen Essays von Strawinsky, Stockhausen und Reich sowie Schriften weniger bekannter, aber ebenso innovativer Komponisten wie Jack Beeson, Richard Maxfield und T. J.
Anderson deckt diese Sammlung ein breites Spektrum an Stilen und Ansätzen ab. Sie finden hier Busonis einflussreiche „Skizze einer neuen Ästhetik der Musik“, Partchs Erkundung eines neuen Notationssystems, Babbitts Verteidigung der fortgeschrittenen Komposition in seinem kontroversen „Who Cares If You Listen? „ und Pauline Oliveros' Meditationen über Klang. Mit fünfzehn neuen Komponisten, darunter Michael Tippet, Gy rgy Ligeti, Gunther Schuller, Ben Johnston, Sofia Gubaidulina und William Bolcom, versammelt dieses wichtige Buch neunundvierzig Stücke - viele davon vergriffen und einige für diesen Band neu geschrieben -, die als dokumentarische Geschichte der Musik des zwanzigsten Jahrhunderts dienen, in Theorie und Praxis.
Jahrhunderts, in Theorie und Praxis. Leidenschaftlich, provokativ und wortgewandt, sind diese Schriften so spannend und vielfältig wie die Musik, die sie behandeln.