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Contemporary Masculinities in Fiction, Film and Television
Während das Thema Männlichkeit in den letzten zwei Jahrzehnten in verschiedenen Disziplinen (Soziologie, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Film und Fernsehen) immer stärker in den Blickpunkt gerückt ist, überrascht es, dass eine Analyse der zeitgenössischen Darstellungen aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts noch aussteht. Professor Brian Baker hat in Anknüpfung an sein früheres Werk Masculinities in Fiction and Film: Representing Men in Popular Genres 1945-2000, greift er ein, um die Wissenschaft auf diesem Gebiet zu korrigieren und einen weitreichenden, gut lesbaren Text zu erstellen, der sich mit Filmen und anderen Texten beschäftigt, die seit dem Jahr 2000 produziert wurden.
Er konzentriert sich auf Darstellungen von Männlichkeit in Kino, populärer Fiktion und Fernsehen aus dem Zeitraum 2000-2010 und argumentiert, dass die vorherrschenden Formen von Männlichkeit in Großbritannien und den Vereinigten Staaten zunehmend von Angst, Trauma und Verlust geprägt sind, was sowohl zu Erzählungen geführt hat, die dieses Trauma widerspiegeln, als auch zu solchen, die versuchen, zu einer vollständigeren und heroischeren Form von Männlichkeit zurückzukehren. Die Arbeit konzentriert sich auf eine Reihe populärer Genres wie Bond-Filme, Kriegsfilme, Science-Fiction und Gothic und stellt die genaue Analyse einzelner Filme und Texte in ihren kulturellen und historischen Kontext.
Sie argumentiert für die Bedeutung dieser populären Fiktionen bei der Diagnose, wie das zeitgenössische Großbritannien und die Vereinigten Staaten sich selbst und ihre sich verändernde Rolle in der Welt durch die Darstellung von Männern verstehen, wobei die Themen Rasse/Ethnizität, Klasse, Sexualität und Alter vollständig berücksichtigt werden. Baker stützt sich auf aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Mobilitätsstudien und Männlichkeitsforschung, um die erste vergleichende Studie über Männlichkeit in der Populärkultur des ersten Jahrzehnts des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu erstellen.