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Time Travel: Probability and Impossibility
Es gibt verschiedene Argumente für die metaphysische Unmöglichkeit von Zeitreisen. Ist sie unmöglich, weil Objekte dann an zwei Orten gleichzeitig sein könnten? Oder ist es unmöglich, weil einige Objekte ihre eigene Existenz herbeiführen könnten? In diesem Buch behauptet Nikk Effingham, dass kein solches Argument stichhaltig ist und dass Zeitreisen metaphysisch möglich sind.
Sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Großvater-Paradoxon: die These, dass Zeitreisen unmöglich sind, weil jemand nicht in der Zeit zurückreisen und seinen eigenen Großvater töten könnte, bevor er seine Großmutter trifft. In einem solchen Fall, so argumentiert Effingham, hätte der Zeitreisende die Fähigkeit, das Unmögliche zu tun (er könnte also seinen Großvater töten), obwohl diese Unmöglichkeit nie eintreten wird (er wird also seinen Großvater nicht töten). Anschließend geht er auf die Auswirkungen dieser Sichtweise ein und erörtert Fragen der Wahrscheinlichkeits- und Entscheidungstheorie.
Das Buch endet damit, dass er die Gefahren von Zeitreisen darlegt und erklärt, warum wir, auch wenn es derzeit keine Zeitmaschinen gibt,. besonders sorgfältig darauf achten sollten, dass nichts, egal wie klein oder mikroskopisch klein, jemals in der Zeit reist.