Bewertung:

Das Buch ist eine von ihrem Enkel Jeremy Popkin verfasste Biografie über Zelda Popkin, in der ihre bedeutenden Beiträge zur jüdisch-amerikanischen Kultur und Literatur hervorgehoben werden, insbesondere im Zusammenhang mit dem Holocaust und der Gründung des Staates Israel.
Vorteile:Die Biografie ist sehr detailliert, gut geschrieben und informativ und bietet wertvolle Einblicke in Zelda Popkins Leben und ihre Rolle im kulturellen Wandel. Sie beleuchtet historische Themen, die für die Gegenwart von Bedeutung sind, und ist damit sowohl lehrreich als auch fesselnd.
Nachteile:Zelda Popkin ist heute vielleicht keine weithin bekannte Persönlichkeit, was das anfängliche Interesse einiger Leser einschränken könnte. Außerdem könnte das Buch für diejenigen, die mit dem historischen Kontext nicht vertraut sind, weniger zugänglich sein.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Zelda Popkin: The Life and Times of an American Jewish Woman Writer
Zelda Popkins abenteuerliches Leben hätte sie zur Protagonistin eines ihrer eigenen Romane machen können. Ihr Enkel, der Historiker Jeremy D.
Popkin, hat mit seiner brillanten Erzählung ihres Lebens einen einzigartigen Beitrag zur Geschichte der amerikanisch-jüdischen Frauen im zwanzigsten Jahrhundert geleistet. Jahrhundert geleistet. Von den 1920er Jahren, als sie in der hart umkämpften und von Männern dominierten Public-Relations-Branche arbeitete, bis zu ihrem Aufstieg als millionenfach verkaufte Autorin populärer Belletristik ab den 1940er Jahren, darunter einige der frühesten Romane über den Holocaust und den Staat Israel, dokumentierten Zeldas Leben und Werk den Aufstieg amerikanischer jüdischer Frauen.
Popkin nutzt Zeldas Erfahrungen, um eine größere Geschichte der amerikanischen Juden und der amerikanischen Frauen im zwanzigsten Jahrhundert lebendig werden zu lassen, und zwar mit der Lebendigkeit, die entsteht, wenn man eine lebendige Figur im Mittelpunkt hat. Gleichzeitig ist dies auch eine Geschichte über eine Frau, deren starke Persönlichkeit mehrere Generationen einer Familie tiefgreifend beeinflusst hat.
Popkin legt dar, dass sie, auch wenn sie ihre Geschichten manchmal ausschmückte, um das zu schaffen, was er "Zelda-Legenden" nennt, eine der wortgewandtesten weiblichen Mitglieder der Generation von Juden war, die sich in den Jahrzehnten der 1920er und 1930er Jahre ihren Weg in die amerikanische Mittelschicht erkämpften. Zeldas Leben ist eine reiche Quelle für die Erfahrungen amerikanischer jüdischer Frauen und bietet Perspektiven, die häufig im Widerspruch zu Analysen stehen, die sich auf das Leben von Männern stützen.
Die Geschichte von Zelda, ihrer Generation und ihrem reichen und bedeutenden Erbe wird ein fesselndes Porträt und einen detaillierten Wandteppich über eine ikonische Frau und ihre Zeit schaffen.