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Witnessing Torture: Perspectives of Torture Survivors and Human Rights Workers
Dieses Buch zeigt einen neuen, interdisziplinären Ansatz für das Schreiben über Folter, der die Folter fest in ihrem sozio-politischen Kontext verortet und nicht die lange Reihe von Darstellungen fortsetzt, die im Idiom der sprichwörtlichen dunklen Kammer geschrieben wurden.
Indem sie die rhetorische Kluft überwinden, die normalerweise das Leiden der Überlebenden von der Expertise der Menschenrechtsaktivisten trennt, setzen sich die Autoren mit den persönlichen, beruflichen und institutionellen Dimensionen von Folter und Wiedergutmachung auseinander. Die Aufsätze in diesem Band befassen sich mit Folter an verschiedenen Orten - unter anderem auf den Philippinen, in Argentinien, im Sudan und in Guant namo.
Aus der ganzen Welt berichten die Autoren von individuellem Schmerz und institutioneller Mitschuld, von den Herausforderungen, über sprachliche und nationale Grenzen hinweg Gemeinschaften der Heilung aufzubauen, und von der Rolle des Rechts, der Kunst, des Schreibens und der Lehre bei der Darstellung und Aufarbeitung von Folter.