Bewertung:

Dr. Eden Wales Freedmans Buch „Reading Testimony, Witnessing Trauma“ (Zeugnis lesen, Trauma bezeugen) bietet eine aufschlussreiche und leicht zugängliche wissenschaftliche Arbeit über die Bedeutung des Zeugnisgebens über Trauma in der Literatur. Es bietet einen praktischen Rahmen für das Verständnis von und die Auseinandersetzung mit Trauma-Erzählungen, was es im heutigen Kontext besonders relevant macht. Die Leser finden das Buch sofort anwendbar und zum Nachdenken anregend, da es eine klare Sprache für die Diskussion komplexer Themen im Zusammenhang mit Trauma bietet.
Vorteile:⬤ Gut strukturierte und aufschlussreiche Wissenschaft
⬤ anwendbare Erkenntnisse für die Auseinandersetzung mit Trauma
⬤ klare und verständliche Sprache
⬤ fesselnde Lektüre
⬤ relevant für aktuelle Themen
⬤ bietet einen praktischen Rahmen für das Verständnis von Trauma-Erzählungen
⬤ ermutigt zu einer sinnvollen Auseinandersetzung mit den gelebten Erfahrungen anderer.
⬤ Erfordert von den Lesern eine gewisse Anstrengung, um sich voll und ganz auf die Materie einzulassen
⬤ einige könnten das Konzept als Herausforderung empfinden
⬤ potenziell dichter Inhalt für diejenigen, die mit der Literaturtheorie nicht vertraut sind.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Reading Testimony, Witnessing Trauma: Confronting Race, Gender, and Violence in American Literature
Theoretiker betonen die Notwendigkeit, über das Trauma zu schreiben - oder es zu bezeugen -, um es zu überwinden.
Im Rahmen dieser kritischen Diskussion befasst sich Reading Testimony, Witnessing Trauma: Confronting Race, Gender, and Violence in American Literature die Reaktionen der Leser auf traumatische und bezeugende Literatur, die von und über afroamerikanische Frauen geschrieben wurde, und gibt Einblicke in das Engagement von bezeugender Literatur. Eden Wales Freedman stellt eine Theorie des Lesens (oder der doppelten Zeugenschaft) auf, die erforscht, wie Erzähler und Leser gemeinsam Zeugen eines Traumas werden können.
Sie bringt diese originellen Theorien der Traumarezeption mit der afroamerikanischen Literaturtradition ins Gespräch, um über die Geschichte, die Kulturen und die Traumata der Afroamerikaner zu sprechen, insbesondere über die Auswirkungen der Sklaverei, die in der afroamerikanischen Literatur zum Ausdruck kommen. Der Band befasst sich auch mit den Überschneidungen von Ethnie und Geschlecht und mit der Frage, wie Erzähler und Leser solche Konstrukte überwinden können, um gemeinsam Zeugnis abzulegen.