Bewertung:

In den Rezensionen zu „Zhukov“ von Otto Preston Chaney wird das Buch als umfassende und gut recherchierte Biografie einer der Schlüsselfiguren des Zweiten Weltkriegs, Georgy Zhukov, hervorgehoben. Viele Leserinnen und Leser schätzen die Tiefe und Klarheit, mit der der Autor Schukows militärisches Genie und seine politischen Kämpfe innerhalb des sowjetischen Regimes darstellt und gleichzeitig den entscheidenden historischen Kontext liefert. Einige Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass sie sich auf potenziell voreingenommene Quellen aus der Sowjetzeit stützen und dass der Schreibstil gelegentlich etwas trocken ist.
Vorteile:⬤ Umfassende und gut recherchierte Darstellung von Schukows Leben und militärischen Erfolgen.
⬤ Fesselnder Stil, der komplexe historische Ereignisse verständlich macht.
⬤ Einbeziehung von neuem Material aus russischen Archiven und Schukows Memoiren.
⬤ Hebt Schukows entscheidende Rolle bei den sowjetischen Siegen im Zweiten Weltkrieg hervor.
⬤ Gute Erforschung der politischen Landschaft der Sowjetunion unter Stalin.
⬤ Einige Leser fanden den Schreibstil manchmal etwas trocken.
⬤ Kritisiert wird, dass er sich stark auf Quellen aus der Sowjetzeit stützt, die eine voreingenommene Sichtweise widerspiegeln können.
⬤ Bestimmte Abschnitte gehen zu sehr in die Schlachtmanöver ein, was für manche Leser ermüdend sein könnte.
⬤ Die ersten Kapitel wurden von einigen Rezensenten als wackelig oder amateurhaft beschrieben.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Marschall Georgi Konstantinowitsch Schukow, Held von Leningrad, Verteidiger von Moskau und Stalingrad, Befehlshaber der siegreichen Roten Armee in Berlin, war der meistdekorierte Soldat der sowjetischen Geschichte. Dennoch wurde Schukow in seinem Heimatland jahrelang als "Unperson" abgetan.
Jetzt, nach Glasnost und dem Zusammenbruch der Sowjetunion, wird Schukow der ihm gebührende Platz in der Geschichte eingeräumt. In dieser vollständig aktualisierten Fassung seiner klassischen Biografie über Schukow aus dem Jahr 1971 liefert Otto Preston Chaney die endgültige Darstellung des Mannes und seiner Leistungen.
Schukows Karriere erstreckte sich über den größten Teil der sowjetischen Periode und spiegelt die Wirren des Bürgerkriegs, die Entbehrungen des russischen Volkes im Zweiten Weltkrieg, den kurzen Nachkriegsoptimismus, der sich in der Freundschaft zwischen Schukow und Eisenhower widerspiegelt, die Unterdrückung in Polen und Ungarn sowie den Aufstieg und Fall politischer Persönlichkeiten wie Stalin, Beria und Kruschtschow wider. Die Geschichte von Russlands größtem Soldaten bietet somit viele Einblicke in die Geschichte der Sowjetunion selbst.