Bewertung:

Das Buch „Civil Disagreement - Personal Integrity in a Pluralistic Society“ von Edward Langerak wird für seinen intellektuell anspruchsvollen und dennoch zugänglichen Inhalt gelobt, der den zivilen Diskurs und das Verständnis in einer pluralistischen Gesellschaft fördert. Die Rezensenten heben die strukturierten Argumente und die Diskussion strittiger Fragen hervor. Das Buch wird als wertvolle Ressource für Diskussionen und das Verständnis verschiedener Perspektiven geschätzt.
Vorteile:⬤ Intellektuell herausfordernd und dennoch leicht zu lesen
⬤ fördert zivilen Streit und Kompromisse
⬤ gut strukturiert und logisch aufgebaut
⬤ deckt relevante „heiße Eisen“ neutral ab
⬤ bietet einen historischen Kontext des philosophischen Denkens
⬤ reich an Referenzen und Fußnoten
⬤ ausgezeichnet für Diskussionen in Bildungseinrichtungen.
⬤ Einige Leser könnten die Fußnoten als störend empfinden, wenn sie das Buch während des Lesens lesen
⬤ die detaillierten Argumente könnten für diejenigen, die keinen Hintergrund in Philosophie oder politischem Denken haben, eine Herausforderung darstellen
⬤ das Buch richtet sich in erster Linie an Studenten und Experten, was den Zugang zu einem allgemeinen Publikum einschränken könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Civil Disagreement: Personal Integrity in a Pluralistic Society
Wie können wir in der heutigen pluralistischen Gesellschaft, in der Einzelne und Gruppen durch heftige Überzeugungen, die oft im Widerspruch zu den Ideen anderer stehen, immer stärker polarisiert werden, zustimmen, nicht einer Meinung zu sein? Civil Disagreement: Personal Integrity in a Pluralistic Society zeigt, wie wir mit der Vielfalt umgehen und unseren Gegnern gegenüber angemessen offen sein können, während wir gleichzeitig unseren Überzeugungen treu bleiben. In diesem leicht verständlichen und nützlichen Leitfaden wird erörtert, wie wir in unseren Gesprächen und Argumenten Unterschiede respektieren und unsere persönliche Integrität und Höflichkeit bewahren können, auch wenn wir zu strittigen Fragen Stellung beziehen.
Der Autor untersucht eine Reihe anschaulicher Fälle, wie z. B. Debatten über Sklaverei, Homo-Ehe, Schulpflicht für die Amischen und andere, und vermittelt hilfreiche Einsichten darüber, wie man einen festen Standpunkt einnehmen kann, ohne die Gegner zu verunglimpfen.
Der Autor schlägt einen Ansatz vor, der als "Perspektivenpluralismus" bezeichnet wird und die Integrität verschiedener Standpunkte würdigt, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, dass alle vernünftigen Ansichten gleichermaßen akzeptabel oder wahr sind. Civil Disagreement bietet einen prägnanten und doch umfassenden Leitfaden für Studenten und Wissenschaftler der philosophischen oder religiösen Ethik, der politischen oder sozialen Philosophie und der Politikwissenschaft sowie für allgemeine Leser, die über die Polarisierung besorgt sind, die die nationale und internationale Politik oft zu lähmen scheint.