Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung der Geschichte, Politik und Kultur des südlichen Indiana von 1810 bis 1870, was es besonders für Einheimische und diejenigen interessant macht, die sich für die Entwicklung der Region in diesem Zeitraum interessieren. Es bietet Einblicke in die Beweggründe der frühen Siedler und die sozio-politischen Zusammenhänge ihres Handelns, obwohl es kurz vor dem Bürgerkrieg endet.
Vorteile:⬤ Bietet eine neue Perspektive auf die Geschichte des südlichen Indiana.
⬤ Fesselnd für Einheimische und Geschichtsunkundige.
⬤ Gibt Einblicke in die Motivationen und Verhaltensweisen der frühen Bewohner.
⬤ Gilt als bahnbrechendes Werk über die Geschichte des Mittleren Westens in der Zeit des Antebellum/Bürgerkriegs.
⬤ Setzt statistische Daten mit relevanten historischen Ereignissen in einen Kontext.
⬤ Endet kurz vor dem Bürgerkrieg und verpasst damit die vom Autor beabsichtigte spätere Erforschung.
⬤ Einige Leser könnten die statistischen Daten trocken finden.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
At Home in the Hoosier Hills: Agriculture, Politics, and Religion in Southern Indiana, 1810-1870
Dieses Buch erforscht das Leben und die Weltanschauung der Bewohner des südlichen Hügellandes von Indiana während eines Großteils des 19. Jahrhunderts.
Es konzentriert sich auf die lokalen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Institutionen und lässt die einfachen Bauern der Region zu Wort kommen. Für sie spiegelte der Glaube an lokale Institutionen das Misstrauen gegenüber entfernten Märkten und Politikern wider.
Der Lokalismus fand seinen Ausdruck in der antiföderalistischen Ausrichtung der Demokratischen Partei, in wirtschaftlichen Praktiken wie der "safety-first"-Landwirtschaft, bei der die Familie an erster Stelle stand, und im nicht-perfektionistischen Christentum. Der Lokalismus war sowohl ein Mittel, um sich gegen Veränderungen zu wehren, als auch die Grundlage einer Weltanschauung, die den Hoosiers im Hügelland half, diese Veränderungen zu bewältigen.