
Too Jewish or Not Jewish Enough: Ritual Objects and Avant-Garde Art at the Jewish Museum of New York
Die Ausstellung von jüdischen Ritualgegenständen in öffentlichen, nichtjüdischen Räumen durch Juden ist ein vergleichsweise junges Phänomen.
Das gilt auch für die Einrichtung jüdischer Museen. Dieser Band untersucht die Ursprünge des Jewish Museum of New York und seine Entwicklung vom Sammeln und Ausstellen jüdischer Ritualgegenstände über jüdische Kunst bis hin zum Ausstellen avantgardistischer Kunst ohne jüdischen Inhalt, die von Nicht-Juden geschaffen wurde.
Die Gründung und Entwicklung des Museums, das aus einem Rabbinerseminar hervorging, spiegelt die Veränderungen in der jüdischen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts wider, die sich mit Entscheidungen zwischen Religion und Säkularismus, Partikularismus und Universalismus sowie ethnischem Stolz und Assimilation auseinandersetzte.