Bewertung:

Die Sam-McCain-Krimiserie, insbesondere die in den 1960er Jahren angesiedelte Reihe „Zug um Zug“, wird für ihr nostalgisches Eintauchen in die damalige Zeit, die gut ausgearbeiteten Krimis und die sympathischen Charaktere gelobt. Der Protagonist Sam McCain ist ein sympathischer und humorvoller Durchschnittsbürger, der sich in einer Kleinstadt im Mittleren Westen mit sozialen Problemen und persönlichen Beziehungen auseinandersetzt. Während die Serie von vielen geliebt wird, gehen die Meinungen über das Tempo und die Auflösung der Handlung auseinander.
Vorteile:⬤ Starkes historisches Eintauchen in die 1950er und 1960er Jahre.
⬤ Sympathische, nachvollziehbare Protagonistin mit persönlicher Hintergrundgeschichte.
⬤ Fesselnde Erzählung mit Humor.
⬤ Gut durchdachte Rätsel, die den Leser zum Mitraten anregen.
⬤ Nostalgische Anspielungen auf Popkultur, Musik und gesellschaftliche Themen der damaligen Zeit.
⬤ Gut ausgearbeitete Nebenfiguren.
⬤ Einige Leser haben das Gefühl, dass das Tempo zu langsam ist oder dass das Buch ihre Erwartungen nicht ganz erfüllt.
⬤ Die Serie könnte sich dem Ende zuneigen, da einige Leser enttäuscht sind, wenn dieser Teil der letzte ist.
⬤ Einige Leser erwähnen ungelöste Handlungspunkte oder einen zu kurzen Schluss, was zu dem Wunsch nach mehr Tiefe führt.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Ticket to Ride
Vor diesem Hintergrund versucht McCain, sich während der langen Labor-Day-Wochenendparty zu amüsieren, die die Stadt jedes Jahr sponsert, und trifft dabei einige alte Freunde wieder, die schon in den ersten sechs Romanen aufgetaucht sind.
Jetzt, wo sie alle in ihren späten Zwanzigern sind, erscheinen einige der alten Feindseligkeiten und Rivalitäten albern - bis zwei von ihnen aus einem scheinbar in der Vergangenheit vergrabenen Motiv ermordet werden. Die Beatles, die Rolling Stones und Bob Dylan irritieren die über Dreißigjährigen - und die Jungs mit langen Haaren und die Mädchen, die Blusen ohne BHs tragen, irritieren die Leute noch mehr - und Sam McCain muss erkennen, dass seine alte Welt, wie die des ganzen Landes, dabei ist, für immer zu enden.