Zugang zum Gebäude: Universelles Design und die Politik der Behinderungen

Bewertung:   (4,6 von 5)

Zugang zum Gebäude: Universelles Design und die Politik der Behinderungen (Aimi Hamraie)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Building Access“ von Hamraie bietet eine umfassende und zugängliche Geschichte des Universellen Designs und der Behindertenrechtsbewegung. Es untersucht die Entwicklung dieser Konzepte und ihre Auswirkungen auf Architektur und Gesellschaft und ist dabei gut strukturiert und reich an historischen Artefakten. Obwohl das Buch für seine wissenschaftliche Tiefe und seinen ansprechenden Schreibstil hoch gelobt wird, empfinden einige Leser es als zu abstrakt und theoretisch und vermissen praktische Anwendungen.

Vorteile:

Exzellente historische Analyse von Universal Design und der Behindertenrechtsbewegung.
Zugänglicher Schreibstil, der sowohl für Anfänger als auch für Experten geeignet ist.
Detailreichtum und die Einbeziehung von Archivbildern verbessern das Leseerlebnis.
Fesselnd und informativ, dient als wichtiger Text für Gelehrte.
Gut organisierte Struktur hilft beim Verständnis komplexer Konzepte.

Nachteile:

Manche Leser finden den Inhalt zu abstrakt und theoretisch.
Es fehlt an praktischen Anwendungen für diejenigen, die nach Lösungen für die reale Welt suchen.

(basierend auf 8 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Building Access: Universal Design and the Politics of Disability

Inhalt des Buches:

„Allzu oft“, so schrieb der behinderte Architekt Ronald Mace, “berücksichtigen Designer die Bedürfnisse von Behinderten und älteren Menschen nicht.“ Building Access untersucht die Strategien des zwanzigsten Jahrhunderts zur behindertengerechten Gestaltung der Welt. Jahrhunderts. Gemeinhin versteht man darunter Bordsteinabsenkungen, automatische Türen, Blindenschriftschilder und flexible Küchen, um eine gebaute Umwelt für alle zu schaffen, nicht nur für den Durchschnittsbürger. Aber wer zählt als „jeder“, fragt Aimi Hamraie, und wie können Designer das wissen? Durch die Verbindung von technikwissenschaftlichen Studien und Designgeschichte mit kritischen Theorien zu Behinderung, Ethnie und Feminismus hinterfragt Building Access die historischen, kulturellen und theoretischen Kontexte dieser Fragen und bietet eine bahnbrechende kritische Geschichte des Universal Design.

Hamraie zeigt, dass der Wandel vom "Design für den Durchschnitt" zum "Design für alle" im 20. Jahrhundert durch liberale politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Strukturen stattfand, die sich mit der Definition des behinderten Nutzers und der Gestaltung in seinem Namen befassten. Indem er die Entwicklung von barrierefreiem Design für behinderte Veteranen, einer radikalen Bewegung von Behindertenmachern, Behindertenrechtsgesetzen und Strategien zur Diversifizierung des Architekturberufs nachzeichnet, zeigt Hamraie, dass Universal Design nicht nur ein Ansatz zur Schaffung neuer Produkte oder Räume war, sondern auch eine nachhaltige, unauffällige Aktivistenbewegung, die das vorherrschende Verständnis von Behinderung in Architektur, Medizin und Gesellschaft in Frage stellte.

Bebildert mit einer Fülle von seltenem Archivmaterial, vereint Building Access wissenschaftliche, soziale und politische Geschichten in einer bahnbrechenden kritischen Darstellung des Universal Design, aber auch in einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit der Politik des Wissens, der Herstellung und der Zugehörigkeit in den Vereinigten Staaten des 20.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781517901646
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2017
Seitenzahl:336

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