Bewertung:

Das Buch bietet eine ausführliche Darstellung des tragischen Brandes in der Up Stairs Lounge in New Orleans im Jahr 1973, wobei die Auswirkungen auf die LGBTQ-Gemeinschaft und der historische Kontext im Mittelpunkt stehen. Es wird als fesselnd, zu Herzen gehend und gründlich recherchiert beschrieben und wirft ein Licht auf ein weitgehend übersehenes Ereignis in der Geschichte der Homosexuellen. Obwohl das Buch fesselnd und wichtig ist, fanden einige Leser es aufgrund der vielen Figuren schwierig, ihm zu folgen, und waren der Meinung, dass es manchmal zu detailliert sein könnte.
Vorteile:Gut recherchiert und detailliert, fesselnde Erzählung, lebendige Darstellung der Tragödie und ihrer Folgen, hebt die historische Bedeutung innerhalb der LGBTQ-Rechtsbewegung hervor, lenkt die Aufmerksamkeit auf ein verborgenes Stück Geschichte, emotional beeindruckend und zum Nachdenken anregend.
Nachteile:Aufgrund der großen Anzahl von Charakteren kann es schwierig sein, dem Buch zu folgen, einige Leser fanden es zu detailliert, das ursprüngliche Ereignis findet früh im Buch statt, was die Motivation für die späteren Abschnitte schmälern könnte, und einige haben das Gefühl, dass die Erzählung für einige Überlebende nicht abgeschlossen ist.
(basierend auf 48 Leserbewertungen)
Tinderbox: The Untold Story of the Up Stairs Lounge Fire and the Rise of Gay Liberation
Die jahrzehntelang verschüttete Tragödie in der Up Stairs Lounge ist erst kürzlich als katalytisches Ereignis der schwulen Befreiungsbewegung ans Licht gekommen.
Robert W. Fieseler schildert in aufschlussreichen Details das tragische Ereignis, das am 24.
Juni 1973 in einer Bar in New Orleans einunddreißig Männer und eine Frau das Leben kostete - der größte Massenmord an Schwulen bis 2016. Mit beispiellosem Zugang zu Überlebenden und Archiven entwirft Fieseler ein unauslöschliches Porträt einer verschlossenen, arbeitenden schwulen Welt, die aufblühte, bevor ein Brandstifter ein Inferno entfachte, das eine ganze Gemeinschaft zerstörte. Die Folgen waren nicht minder traumatisch - Familien schämten sich, ihre Angehörigen zu beerdigen, die katholische Kirche verweigerte das Recht auf ein ordentliches Begräbnis, die Stadt war unempfänglich für die Bedürfnisse der Überlebenden - und enthüllten eine Welt voller giftiger Vorurteile, die weit über Stonewall hinaus Bestand hatte.
Doch der leidenschaftliche Aktivismus, der darauf folgte, erwies sich als wesentlich für das Entstehen einer jungen Schwulenbewegung. Tinderbox stellt die Ehre einer vergessenen Generation von Märtyrern der Bürgerrechtsbewegung wieder her.