Bewertung:

Driven to Distraction von Edward Hallowell bietet einen zugänglichen und verständlichen Leitfaden zum Verständnis von ADS/ADHS, der persönliche Anekdoten mit Erkenntnissen über Behandlung und Management verbindet. Während viele Leser das Buch als bestätigend und erhellend empfanden, kritisierten einige den Erzählstil und die vermeintlich veralteten Ansichten.
Vorteile:Das Buch wird gelobt, weil es gut gegliedert, fesselnd und leicht zu lesen ist und zahlreiche nachvollziehbare Fallbeispiele enthält. Die Leser fanden es informativ und hilfreich für das Verständnis von ADS/ADHS, was zu persönlichen Einsichten und einem Gefühl der Bestätigung führte. Auch die praktischen Vorschläge und die positive Sichtweise auf die Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere die Betonung von Therapie und Coaching gegenüber Medikamenten, wurden geschätzt.
Nachteile:Kritiker bemängelten einen melodramatischen Schreibstil und stellten die Genauigkeit einiger Fallstudien in Frage, die sie als übertrieben bezeichneten. Einige waren der Meinung, dass das Buch ein veraltetes Verständnis von ADS aufrechterhält und sich zu sehr auf neurochemische Ungleichgewichte konzentriert. Einige Leser äußerten, dass der umfassende Charakter des Buches für diejenigen, die nach konkreten Lösungen jenseits der Diagnose suchen, überwältigend oder nicht praktisch genug sein könnte.
(basierend auf 593 Leserbewertungen)
Driven to Distraction: Recognizing and Coping with Attention Deficit Disorder
Das bahnbrechende und umfassende Buch Driven to Distraction war ein Rettungsanker für die rund achtzehn Millionen Amerikaner, bei denen man davon ausgeht, dass sie ADHS haben.
Jetzt wurde der Bestseller überarbeitet und mit aktuellen medizinischen Informationen für eine neue Generation auf der Suche nach Antworten aktualisiert. Anhand von anschaulichen Geschichten und Fallbeispielen von Patienten - sowohl Erwachsenen als auch Kindern - erkunden Hallowell und Ratey die verschiedenen Formen von ADHS, von Hyperaktivität bis hin zu Tagträumen.
Sie räumen mit weit verbreiteten Mythen auf, bieten hilfreiche Bewältigungsmethoden an und geben eine gründliche Übersicht über alle Behandlungsmöglichkeiten sowie Tipps für den Umgang mit einem diagnostizierten Kind, Partner oder Familienmitglied. Am wichtigsten ist jedoch, dass sie sich auf die positiven Aspekte dieser "Störung" konzentrieren - wie hohe Energie, Intuition, Kreativität und Begeisterung.