
To Hell and Back: Race and Betrayal in the Southern Novel
Der Titel dieser Studie über die Konstruktion von Rasse in der amerikanischen Kultur geht auf einen zentralen Handlungsstrang in Mark Twains Abenteuer von Huckleberry Finn zurück.
Huck, der beschließt, lieber "zur Hölle zu fahren", als den entlaufenen Sklaven Jim auszuliefern, verrät mit der Zeit seinen Gefährten. Jeff Abernathy bewertet rassenübergreifende Paare in der amerikanischen Literatur nach Huckleberry Finn, um zu zeigen, dass dieses Muster von Verlobung und Verrat in unserer Literatur - insbesondere in der Südstaatenliteratur - immer wieder auftaucht, so wie es in der gesamten amerikanischen Geschichte und Kultur vorkommt.
Er behauptet, dass solche Geschichten von Kameradschaft und Ablehnung Ausdruck gegensätzlicher Grundsätze der amerikanischen Kultur sind: eine beständige Vision von Demokratie und die Rassenhierarchie, die sie untergräbt. Abernathy verfolgt dieses Muster anhand der Werke von William Faulkner, Carson McCullers, Harper Lee, Kaye Gibbons, Sara Flanigan, Elizabeth Spencer, Padgett Powell, Ellen Douglas und Glasgow Phillips. Anschließend zeigt er auf, wie afroamerikanische Schriftsteller dieses Muster gezielt anfechten.
Die Werke von Ralph Ellison, Alice Walker und Richard Wright zum Beispiel "porträtieren autonome schwarze Charaktere und weiße Charaktere, die sich ihre eigene Erlösung verdienen müssen oder sie gar nicht erlangen. "