Bewertung:

Das Buch stellt eine philosophische Verteidigung des Anarchismus dar und argumentiert, dass dieser die einzige moralisch vertretbare Form der Staatsführung ist. Es kritisiert die bestehenden Regierungsstrukturen und betont die Bedeutung der persönlichen Autonomie. Viele Leser empfinden den Titel jedoch als irreführend, da der Autor keinen praktischen Rahmen für die Umsetzung des Anarchismus vorgibt und eher zu linken Ideologien neigt.
Vorteile:Das Buch ist klar geschrieben, fesselnd und prägnant und macht komplexe philosophische Argumente zugänglich. Es übt wirksam Kritik an der Legitimität verschiedener Regierungssysteme und bietet überzeugende Einblicke in das Verhältnis zwischen Autorität und Autonomie. Viele Leser schätzen den provokativen Charakter der Argumente und finden den Stil des Autors unterhaltsam.
Nachteile:Der Titel wird als irreführend angesehen, da das Buch nicht wirklich den Anarchismus verteidigt, sondern vielmehr die bestehenden Regierungen kritisiert, ohne praktische Alternativen zu bieten. Einige Leser sind der Meinung, dass es dem Buch an Tiefe mangelt, wenn es darum geht, ein konkretes Argument für den Anarchismus zu präsentieren, und stellen in Frage, dass sich der Autor auf kantische Prinzipien stützt, die nicht bei allen Lesern Anklang finden. Außerdem wird kritisiert, dass das Buch die Machbarkeit anarchischer Systeme nicht ausreichend berücksichtigt.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
In Defense of Anarchism
In Defense of Anarchism ist ein Buch des Philosophen Robert Paul Wolff aus dem Jahr 1970, in dem der Autor den individualistischen Anarchismus verteidigt.
Er argumentiert, dass individuelle Autonomie und staatliche Autorität sich gegenseitig ausschließen und dass die moralische Legitimität des Staates zusammenbricht, da die individuelle Autonomie unveräußerlich ist.