Bewertung:

Das Buch „Back Up“ von Paul Colize verknüpft zwei Geschichten miteinander: den mysteriösen Tod der britischen Rockband Pearl Harbor im Jahr 1967 und die Geschichte eines Obdachlosen in Brüssel, der im Jahr 2010 unter dem Locked-in-Syndrom leidet. Die Handlung befasst sich mit den Themen Musik, Geschichte und Tragödie und führt zu schockierenden Verbindungen zwischen den beiden Zeitebenen. Die fesselnden Ermittlungen eines irischen Journalisten zu den Todesfällen und die Rehabilitationsreise von X Midi bilden eine fesselnde Erzählung voller Spannung und Tiefe.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnde Erzählweise, den tiefgründigen historischen Kontext und die faszinierende Doppelerzählung gelobt, die zwei sehr unterschiedliche Zeitebenen miteinander verbindet. Das Geheimnis um den Tod der Bandmitglieder ist fesselnd, und die Charaktere, insbesondere X Midis Genesungsweg, sind gut entwickelt. Die Erforschung der Geschichte der Rockmusik bereichert die Erzählung. Die Leser schätzen die schockierenden Wendungen und die emotionale Tiefe des Endes.
Nachteile:Einige Leser fanden die häufigen Perspektiv- und Zeitsprünge anfangs etwas verwirrend und überwältigend. Es gab Probleme mit der Übersetzung, die die anfängliche Lesbarkeit beeinträchtigt haben könnten. Außerdem könnte die Komplexität der Handlung von den Lesern verlangen, dass sie genau aufpassen, um die Zusammenhänge vollständig zu erfassen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Back Up
Berlin, 1967: Vier Mitglieder der britischen Rockband Pearl Harbor sterben zur gleichen Zeit, aber an verschiedenen Orten. Aus unerklärlichen Gründen kommt die Polizei zu dem Schluss, dass es sich um natürliche Ursachen handelt.
Brüssel, 2010: Ein Obdachloser wird vor dem Gare du Midi von einem Auto angefahren. Er leidet unter dem Locked-in-Syndrom und kann (manchmal) durch Blinzeln kommunizieren.
Das Interesse eines irischen Journalisten ist geweckt. Wie starben die Mitglieder von Pearl Harbor, und was hat das mit dem obdachlosen Mann in Brüssel zu tun?