Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und fesselnde Untersuchung der „Zurück-ins-Land“-Bewegung, die sich insbesondere auf ihre historischen Wurzeln und ihre Ausdrucksformen in der amerikanischen Gesellschaft konzentriert. Während es für seine gut geschriebene Erzählung und seinen reichhaltigen Inhalt gelobt wird, wiesen einige Rezensenten auf faktische Ungenauigkeiten hin und wünschten sich eine breitere Erkundung zeitgenössischer Bewegungen zu diesem Thema.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd
⬤ Reichhaltiger Inhalt
⬤ Abwechslungsreiche Erkundung des Themas
⬤ Ausgezeichnete Quellen aus historischen Briefen
⬤ Lehrt über verschiedene Bewegungen unter dem Motto „Zurück aufs Land“.
Enthält faktische Ungenauigkeiten, die überprüft werden mussten; einige Leser waren der Meinung, dass zeitgenössische Ausdrucksformen der Bewegung, wie z.B. die Prepper, nicht ausreichend behandelt wurden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Back to the Land: The Enduring Dream of Self-Sufficiency in Modern America
Viele denken bei "zurück zum Land" an die 1960er und 1970er Jahre - an Hippie-Kommunen und den Summer of Love, den Whole Earth Catalog und Mother Earth News. In jüngster Zeit ist die Bewegung in einer neuen Begeisterung für lokal erzeugte Lebensmittel und nachhaltigere Energieformen wieder aufgetaucht.
Aber diese jüngsten Rückkehrer sind Teil einer viel größeren Geschichte. Die Amerikaner träumen von der Rückkehr aufs Land, seit sie es verlassen haben. In Back to the Land erforscht Dona Brown die Geschichte dieses wiederkehrenden Impulses.
Die Rückkehrer wurden oft als nostalgische Aussteiger oder romantische Naturliebhaber betrachtet.
Doch ihre eigenen Worte offenbaren eine komplexere Geschichte. Anhand von Projekten wie Gustav Stickleys Craftsman Farms, Frank Lloyd Wrights Broadacre City" und Helen und Scott Nearings Suche nach dem guten Leben" stellt Brown fest, dass die Rückkehr zum Bauernhof weniger ein Zurück als ein Vorwärts bedeutete, ein Weg, die Herausforderungen der modernen Zeit zu meistern.
Progressive Reformer setzten sich für die Heimarbeit ein, um verarmten Arbeitern zu helfen, aus den ungesunden städtischen Slums herauszukommen. Die "Back-to-the-Landers" der Depressionszeit, die der zentralisierenden Macht des New Deal misstrauten, vertraten eine neue Politik des "dritten Weges", die auf Dezentralismus und Regionalismus setzte. Später verschmolz die Bewegung mit der Umweltbewegung.
Um zu verstehen, wie die Amerikaner auf diese "Zurück-zum-Land"-Idee reagierten, wendet sich Brown den Fan-Briefen gewöhnlicher Leser zu - pensionierter Lehrer und überarbeiteter Angestellter, neuer Einwanderer und alleinstehender Frauen. Auf der Suche nach ihren ländlichen Wurzeln, so Brown, strebten die Amerikaner vor allem nach der Unabhängigkeit und Selbstversorgung, die sie mit dem Agrarideal verbinden. Best Books for General Audiences, ausgewählt von der American Association of School Librarians.