
Voluntary and Public Sector Collaboration in Scandinavia: New Approaches to Co-Production
In dreizehn Kapiteln analysieren die Autoren dieses Bandes die verschiedenen Dimensionen einer neuen Form der Zusammenarbeit, der so genannten kollektiven Koproduktion, in den skandinavischen Ländern.
Charakteristisch für die skandinavischen Länder - Schweden, Norwegen und Dänemark - ist, dass sie sowohl einen großen öffentlichen als auch einen ehrenamtlichen Sektor haben. Jahrzehntelang bestand die vorherrschende Form der Zusammenarbeit zwischen den beiden Sektoren darin, dass der öffentliche Sektor die Organisationen des Freiwilligensektors finanziell unterstützte, während die Aktivitäten von den Organisationen selbst durchgeführt wurden. In jüngster Zeit hat sich jedoch ein neuer Diskurs entwickelt, bei dem die Entwicklung einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Sektoren im Mittelpunkt des politischen Interesses steht.
Das Buch analysiert die kollektive Koproduktion zwischen dem freiwilligen und dem öffentlichen Sektor und zeigt auf, wodurch sich diese Form der Zusammenarbeit von anderen unterscheidet. Es untersucht den Umfang der kollektiven Koproduktion, wie und warum sie sich in den verschiedenen Wohlfahrtsbereichen unterscheidet, sowie die politische Vision für Koproduktion und das Ausmaß, in dem sie diesen Erwartungen gerecht wird. Dieser Diskurs fördert eine Form der Zusammenarbeit, bei der sich Organisationen, Verbände und Freiwillige an der Umsetzung von Aufgaben beteiligen können, für die öffentliche Einrichtungen zuständig sind.
Das Buch ist eine wertvolle Ressource für Fachleute in Freiwilligenorganisationen und öffentlichen Wohlfahrtseinrichtungen, die mit Koproduktion arbeiten, sowie für Forscher und Studenten in den Bereichen Zivilgesellschaft, Freiwilligensektor und Wohlfahrtspolitik.