Bewertung:

Das Buch bietet eine prägnante und informative Erkundung der Rolle der Miniatur-U-Boote der Achsenmächte während des Zweiten Weltkriegs und behandelt dabei italienische, deutsche und japanische Modelle. Die Leser schätzen die Kürze und die Qualität der Informationen sowie die Einbeziehung von Fotos, die diesen weniger bekannten Aspekt der Seekriegsführung hervorheben.
Vorteile:⬤ Prägnante und informative Behandlung eines Nischenthemas
⬤ gut strukturierter Inhalt
⬤ enthält gute Fotos
⬤ füllt eine Lücke in der WWII-Literatur
⬤ geeignet für Leser, die einen schnellen Überblick suchen, ohne sich in einen langen Text zu vertiefen
⬤ gelobt für Klarheit und gut geschrieben.
⬤ Einige Leser wünschen sich mehr Tiefe und Details zu bestimmten Modellen und Operationen
⬤ könnten von mehr Diagrammen profitieren
⬤ von einigen als zu kurz empfunden, so dass sie sich eine umfassendere Analyse wünschen.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Axis Midget Submarines - 1939-45
Axis Midget Submarines beschreibt die Geschichte, die Bewaffnung und die Einsätze der deutschen, japanischen und italienischen Zwerg-U-Boote während des Zweiten Weltkriegs. In diesem Zeitraum bauten Deutschland, Japan und Italien etwa 2.000 kleine, von Natur aus getarnte Marineboote, die sowohl für Sondereinsätze als auch für konventionelle Marineaufgaben eingesetzt wurden.
Sie waren viel zahlreicher und technisch fortschrittlicher als ihre alliierten Gegenstücke und wurden weltweit eingesetzt, im Pazifik, im Mittelmeer, im Schwarzen Meer, im Indischen Ozean, in der Nordsee und im Ärmelkanal. Mit ihren mutigen Besatzungen unternahmen diese Schiffe waghalsige Angriffe auf alliierte Schiffe in stark geschützten Ankerbuchten und setzten dabei Torpedos und Minen ein. Besonders erwähnenswert sind die Angriffe auf Gibraltar - gestartet von einem italienischen Frachtschiff, das im nahe gelegenen neutralen Spanien liegt und zu einem geheimen Stützpunkt umgebaut und mit einer Unterwasserluke ausgestattet worden war - und Pearl Harbor.
Sie wurden gegen die Schifffahrt in den Küstengewässern und gegen Ende des Krieges in verzweifelten Versuchen eingesetzt, die überwältigende Überlegenheit der gegnerischen Flotte beim Vormarsch der USA über den Pazifik und bei den amphibischen Landungen der Alliierten in Frankreich und Italien auszugleichen.
In diesem Buch umfasst der Begriff "Zwerg-U-Boot" U-Boote von weniger als 50 Tonnen, die mit zwei Torpedos und einer Besatzung von 1-4 Personen ausgestattet sind, sowie bemannte Torpedos, d.h. Boote von der Größe eines Torpedos mit relativ kurzer Reichweite und einem oder zwei Bedienern, die entweder mit Minen oder einem Torpedo bewaffnet sind.
Ausgeschlossen sind Schiffe, die als Selbstmordfahrzeuge konzipiert sind. Es handelt sich um einsatzfähige Schiffe und Prototypen, die 11 deutsche, 4 japanische und 5 italienische Klassen umfassen. Die fortschrittlichsten Typen wiesen innovative Konstruktionsmerkmale auf und dienten als Grundlage für eine Reihe von Nachkriegsschiffen.
In diesem Buch wird auch kurz auf die größeren Schiffe eingegangen, die zum Transport der Zwerg-U-Boote in ihre Einsatzgebiete eingesetzt wurden. Es enthält auch eine Analyse der Wirksamkeit dieser Schiffe, einschließlich einer Untersuchung ihrer Stärken und Schwächen. Der Erfolg (bzw.
der Mangel an Erfolg) wird sowohl im Kontext der einzelnen Schiffskonstruktion als auch als Bestandteil der U-Boot-Kräfte der jeweiligen Nation erörtert. Sie werden auch mit ähnlichen alliierten Konstruktionen verglichen.