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Tsvetaeva's Orphic Journeys in the Worlds of the Word
Tsvetaeva's Orphic Journeys in the Worlds of the Word erforscht das reiche Thema des Orpheus-Mythos als Meistererzählung für poetische Inspiration und kreatives Überleben im Leben und Werk von Marina Tsvetaeva.
Olga Peters Hasty stellt die Grundthemen des Orphischen Komplexes dar - die Sehnsucht des Dichters, zwischen der verkörperten physischen Welt und einem „Anderswo“ zu vermitteln, die Unfähigkeit des Dichters, dies zu tun, der Vorrang der Stimme vor der visuellen Welt, das Beharren auf konkreten Bildern, die Kosten der Gabe des Dichters - und ordnet ihre Argumente in die tragische Gestalt des Orpheus-Mythos ein, wie er sich in Zwetajewas eigenem Leben organisch entwickelt hat. Hasty zeigt die Verbindungen zwischen dem Orpheus-Mythos und anderen mythologischen und literarischen Schlüsselfiguren im Leben der Dichterin auf - darunter Alexander Blok, Anna Achmatowa, Alexander Puschkin und Rainer Maria Rilke - und leistet damit einen wichtigen und originellen kritischen Beitrag.