Bewertung:

Das Buch ist ein zutiefst emotionaler und bewegender Bericht über die Katastrophe von Aberfan, mit persönlichen Berichten von Überlebenden, die die tiefgreifenden Auswirkungen der Tragödie auf die Gemeinschaft deutlich machen. Der Leser erhält einen Eindruck von der Widerstandsfähigkeit und Stärke der von diesem Ereignis betroffenen Menschen, während er sich gleichzeitig mit dem Schrecken und dem Verlust auseinandersetzt, der darauf folgte. Viele Rezensenten betonen die Bedeutung des Buches als historisches Dokument und als Möglichkeit, der Opfer zu gedenken.
Vorteile:Kraftvolle Berichte aus erster Hand, informativ und gut strukturiert, emotional und fesselnd erzählt, würdigt es die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft, schärft das Bewusstsein für die Tragödie, ermutigt dazu, die Erinnerungen zu bewahren, und wird von mehreren Rezensenten als Pflichtlektüre bezeichnet.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als äußerst herzzerreißend und emotional herausfordernd, da die Thematik aufgrund der schweren Themen Verlust und Trauma potenziell verstörend ist.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
Surviving Aberfan: The People's Story
Im Oktober 1966 wurden Großbritannien und die Welt von Live-Fernsehbildern aus einem kleinen Bergbaudorf in Wales schockiert. Sie zeigten eine menschliche Tragödie, die sich abspielte, nachdem Tausende von Tonnen Kohleabfälle von einem Berghang auf die Grundschule und die umliegenden Häuser gestürzt waren.
Die meisten der 144 Todesopfer waren Kinder unter 12 Jahren. Mehr als 50 Jahre später leben die Überlebenden dieser Katastrophe, die zu den schlimmsten in der britischen Friedensgeschichte zählt, immer noch mit schmerzhaften Erinnerungen und allzu realen Nachwirkungen. In dieser ersten mündlich überlieferten Geschichte der Tragödie erzählen Menschen, die dabei waren, ihre Geschichte, und einige von ihnen sprechen zum ersten Mal öffentlich.
Auf der Grundlage von 27 ausführlichen Interviews ist Surviving Aberfan eine Geschichte von behördlicher Vernachlässigung und Verrat, von Schrecken und großer Traurigkeit. Sie zeigt aber auch, wie Mut, Hoffnung und Anstrengung eine zerstörte Gemeinschaft wieder aufbauen und vorwärts bringen können.