Bewertung:

Das Buch bietet eine überzeugende Analyse der Ausbeutung von Individuen in verschiedenen Spektakeln im Laufe der Geschichte und befasst sich mit Themen wie Rassismus, Sexismus und Imperialismus. Während es für seine zum Nachdenken anregenden Essays und seine beeindruckende Berichterstattung gelobt wird, merken einige Rezensenten an, dass es eine umfassende Diskussion über die Behandlung von Tieren in ähnlichen Zusammenhängen vermissen lässt.
Vorteile:Zum Nachdenken anregende Essays, beeindruckende Darstellung des Autors, hervorragende Untersuchung gesellschaftlicher Dynamiken wie Rassismus und Sexismus, anregende intellektuelle Auseinandersetzung.
Nachteile:Es wird nicht ausreichend auf die Behandlung von Tieren neben Menschen eingegangen, was nach Ansicht einiger Rezensenten den Umfang des Buches schmälert.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Africans on Stage: Studies in Ethnological Show Business
„... fesselnd, reich illustriert und gut recherchiert.... Teilweise Anthologie, Kulturwissenschaft, Geschichte, Journalismus und Politikwissenschaft, schafft es ... den Leser durchweg zu fesseln ...“ - African Studies Review.
„Lindfors' Buch zeigt, wie das 'Edutainment' des 19. Jahrhunderts eine Ignoranz gegenüber Afrika aufrechterhielt, die es Weißen leicht macht, rassistisch zu bleiben, und es Schwarzen erschwert, ein genaues und würdiges Verständnis ihres Erbes zu erlangen.... eine ungewöhnlich starke, lesenswerte Sammlung.“ --Boston Book Review.
Das ethnologische Showbusiness - d. h. die Darstellung fremder Völker zu kommerziellen und/oder pädagogischen Zwecken - hat eine sehr lange Geschichte. Im 19. und 20. Jahrhundert stammten einige der interessantesten Personen und Gruppen, die in Europa und Amerika ausgestellt wurden, aus Afrika, oder es wurde behauptet, sie kämen aus Afrika. Afrikanische Schausteller (sowohl echte als auch gefälschte), Manager und Impresarios sowie das Publikum, das zum Staunen kam, sind hier die Hauptattraktionen - wie sie einzeln und gemeinsam dazu beitrugen, die westliche Wahrnehmung von Afrikanern zu prägen.